Ministerin Maria Grapini übt Kritik an der Regierung

Premier Ponta: Wenn sie unzufrieden ist, kann sie gehen

Donnerstag, 26. September 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die delegierte Ministerin für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), Maria Grapini – die Temeswarer Geschäftsfrau ist stellvertretende Vorsitzende der Konservativen Partei (PC) – hat durch ihre jüngsten Erklärungen auf einer Mediafax-Konferenz für einige Aufregung gesorgt.

Grapini sagte, dass sie auf den Regierungssitzungen manchmal den Eindruck habe, dass sie in verkehrter Richtung fahre, wenn sie über das Geschäftsklima und die KMU spreche. Adrian Vasilescu, Berater des Gouverneurs der Nationalbank (BNR), hatte ihr vorgeworfen, sie spreche zu viel darüber, was der Staat für die Geschäftswelt und die Firmen tun müsse, was Grapini nicht hinnahm: Kein Minister habe bisher gesagt, wie schlecht die Regierung sei, der er angehört. Sie könne dadurch ins Buch der Rekorde eingehen.

Premier Ponta, der sich auf Staatsbesuch in Litauern befand, antwortete in Vilnius auf eine Journalistenfrage und sagte, dass die Verantwortlichkeit über die Beziehungen zur Geschäftswelt gerade der dafür delegierten Ministerin Grapini zukäme. Wenn diese unzufrieden sei, könne man dafür bestimmt einen besseren Minister finden.

Maria Grapini erwiderte darauf, sie werde ihr Amt niederlegen, wenn der Premier sie dazu auffordert. Sie habe das langsame Tempo, in dem einige Regierungsbeschlüsse gefasst werden, schon oft kritisiert.

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