Mioveni putzt die Favoriten weg

Rumänienpokal: Steaua eine Runde weiter, Dinamo ausgeschieden

Mittwoch, 29. Oktober 2014

„Ewiges Derby“ heißt es in Fußballkreisen, wenn die hauptstädtischen ehemaligen Mannschaften von Armee und Polizeiapparat, Steaua und Dinamo aufeinandertreffen. Daran hat sich auch nichts geändert, seitdem beide Vereine von privater Hand geführt werden. Die Rivalität geht so weit, dass der Torschütze aus dem Spiel CSMS Jassy – Steaua Bukarest (0:1) im Rumänienpokal, Nicuşor Stanciu, nach der Partie hinwies, dass er sich über jeden Ausrutscher von Dinamo freut.

Steaua und Dinamo, die am Freitagabend in der Meisterschaft aufeinandertreffen, haben am Dienstag zur Eröffnung des Achtelfinales im Rumänienpokal mit unterschiedlichen Resultaten aufgewartet. Während Steaua auswärts einen knappen Sieg davontrug, musste sich Dinamo geschlagen geben: Endstand 1:0 für den Pokalschreck CS Mioveni, der in der laufenden Saison bereits den amtierenden Pokalsieger Astra Giurgiu aus dem Wettbewerb geworfen hat.

Viele Verletzungen haben das Aufgebot von Trainer Constantin Gâlcă erheblich geschmälert und der Steaua-Coach musste mit Kickern auskommen –  darunter auch der Torschütze Stanciu – die in der Meisterschaft nur selten zum Einsatz kommen. Stanciu traf in der 89. Spielminute, und Jassy kommt auch unter der Stabführung ihres dritten Trainers in dieser Saison nicht in Fahrt. Nicolo Napoli – nach Marius Lăcătuş und Ionuţ Chirilă im Amt – konnte die Moldauer bisher noch nicht auf die Siegesstraße führen, doch für Jassy ist der Pokal wohl weniger ein Saisonziel, aber dafür umso mehr das nackte Überleben des Vorletzten in der Erstliga-Tabelle.

Im zweiten Pokalspiel von Dienstag, in Mioveni, hatte zwar Dinamo einige gute Gelegenheiten, doch eine Runde weiter ist der Gastgeber. Der Brasilianer Ayza machte das einzige Tor der Partie, und schießt den Zweitligisten unter die letzten Acht des Pokals. In der Weststaffel hat Mioveni in diesem Jahr kaum Chancen auf den Aufstieg, seinem Trainer Claudiu Niculescu sagen jedoch Fachleute eine vielversprechende Karriere voraus.

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