Mit Drillingen schwanger geblieben

Immer mehr Patienten beim Zentrum für künstliche Befruchtung

Freitag, 06. Januar 2012

Temeswar - Das Zentrum für künstliche Befruchtung in Temeswar/Timişoara kündigt neue Erfolge der In-Vitro-Fertilisation durch das kostenlose Landesprogramm an: Eine 29-jährige Araderin ist infolge des Programms des Gesundheitsministeriums mit Drillingen schwanger geblieben. Weitere 36 Frauen aus dem Raum Temeswar und dem Verwaltungskreis Arad wurden künstlich befruchtet, 15 davon sind bereits schwanger geblieben.
 

Landesweit sind es insgesamt 19 Zentren für künstliche Befruchtung, acht davon wurden in das Förderprogramm der Regierung aufgenommen. Weitere zwei Geburtskliniken aus Bukarest bzw. Craiova werden noch dieses Jahr ins Programm aufgenommen. Die einzige Praxis in Temeswar, die davon profitiert, ist „Gynatal“, die von Frauenarzt Florin Dorneanu geleitet wird. 90 Anträge wurden bereits eingereicht, 82 davon wurden vom Gesundheitsministerium genehmigt.


Um über eine Finanzierung verfügen zu können, müssen kinderlose infertile Paare mehrere Bedingungen erfüllen, u.a. soll das Paar seit mindestens zwei Jahren verheiratet sein. Normalerweise kostet eine solche Prozedur etwa 1500 Euro, dazu kommen noch die Behandlungskosten. Denn vielen Verfahren zur künstlichen Befruchtung geht nämlich eine Hormonbehandlung voraus. Die Gesamtkosten können sich hiermit auf 5000 Euro belaufen. Im Rahmen des Förderprogramms der Regierung fallen pro Ehepaar nur knapp 700 Euro an, bedeutend weniger als bei einer normalen Prozedur.

Das Programm läuft seit dem 1. Juni 2011 in Rumänien.

In Temeswar wurde im Herbst 2011 landesweit die erste künstliche Befruchtung angekündigt, die durch das Programm des Gesundheitsministeriums erfolgte.

Die 35-jährige Patientin aus Arad verlor jedoch das Kind in der 14. Schwangerschaftswoche. Die Frau kann nun nicht mehr über eine kostenlose Befruchtung verfügen.

Die Chancen bei der ersten Fertilisation liegen bei etwa 30 Prozent. Je öfter man versucht, umso mehr steigen die Chancen, so die Fachärzte. Bei einer vierten oder fünften Prozedur liegen die Chancen sogar bei 60 Prozent.

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