Mit Honig zur „Grünen Woche“

Imker, Pilze- und Mangalitza-Züchter und Käser nach Berlin

Mittwoch, 15. Januar 2014

Reschitza - Die 79. „Grüne Woche“, die weltgrößte Lebens- und Genussmittelmesse, wird am 17. Januar in Berlin auf dem Messegelände unter dem Funkturm eröffnet. Zum dritten Mal in Folge wird auch in diesem Jahr eine Delegation des Banater Berglands teilnehmen. Inhaltlich haben sich die Organisatoren der Rumänienpräsenz nicht viel mehr einfallen lassen als in anderen Jahren: Fleisch- und Milchprodukte, Imkereierzeugnisse, Wein, Schnaps und der doppelgebrannte Pălincă sind die Haupterzeugnisse, die auch in diesem Jahr zwecks Vertragsabschlüsse  und zur Verkostung angeboten werden. Daneben ein paar Handwerker aus der Marmarosch und der Moldau, die ihre traditionelle Handwerkskunst live vorführen werden. Und ein Folkloreensemble. Das Banater Bergland wird in diesem Jahr u.a. von der Imkereigenossenschaft „Prisăcarii Hercules“ mit Sitz in Mehadia sowie einem Pilzezüchter und Produzenten von Pilzkonserven nach alten Hausfrauenrezepten aus Bokschan vertreten. Delegationsleiter ist Pavel Nefir, der ehemalige Leiter der Direktion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, gegenwärtig Leiter der landwirtschaftlichen Fortbildung. Die Hälfte der Kosten der Teilnahme der Vertreter des Banater Berglands übernimmt der Kreisrat Karasch-Severin. Aktiv eingebracht hat sich in der Organisationsphase auch der frischgebackene Präsident der Landwirtschaftskammer Karasch-Severin, Darius Văcaru.

Nefir sieht als eines der Highlights des Karasch-Severiner Stands die Teilnahme von Züchtern der Mangalitza-Schweinerasse, die in Tirol leben und die mit Metzgereiwaren aus dem cholesterinarmen Fleisch dieser Rasse auftreten möchten. Ebenfalls aus Tirol, von wo zum ersten Mal Teilnehmer nach Berlin fahren, werden Weinproben (die Sortenpalette „Monşer“) und Räucherkäse mitgebracht.
Die Imkereigenossenschaft „Prisăcarii Hercules“ vertritt auf der „Grünen Woche“ auch eine Imkereigenossenschaft aus Südoltenien sowie die einzige Firma des Banater Berglands, die eine EU-autorisierte und ISO-zertifizierte Abfüllanlage für Honig betreibt. Wie uns Trandafir Tămăşilă, deren Betreiber, versichert hat, seien sie „die einzigen in Rumänien, die auch zur Stunde, also während des Überwinterns der Bienen, jederzeit auf Anhieb bis zu 20 Tonnen Honig – abgefüllt in Fässer, unterschiedlich große Gläser, Dosierflaschen aus Plastik oder als Hotelfrühstücks-Abfüllung, auf Wunsch mit personalisiertem Etikett oder dem Hotel- bzw. Firmenlogo – liefern können.
Den größten Erfolg bei einer der beiden vergangenen Teilnahmen verzeichnete Pilzezüchter Mircea Freisz aus Deutsch-Bokschan/Bocşa Montană. Im vergangenen Jahr schloss er einen Liefervertrag ab für seine Pilzkonserven nach Hausrezepten mit einer der großen deutschen Handelsketten für Lebensmittel. Und die hat schon damals eine Vertragsoption auch für 2014 ausgesprochen.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 15.01 2014, 16:36
Warum zeigen die Rumaenen auf so einer Messe nicht ,mit welcher Nachhaltigkeit sie Biologische Lebensmittel produzieren. Denn die baeuerliche Produktion ist wirklich nachhaltig. Pferde als Produktionsmaschinen, Saeue auf der Wiese.......
Schaemen sie sich, sind sie zu dumm oder sind sie zu faul dazu.
Mit der Deutschen Industrieproduktion koennen sie niemals mithalten. Sie muessen sich was besseres einfallen lassen

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