Modernisierung der Petrom-Raffinerie ist fertig

OMV hat seit 2010 rund 600 Millionen Euro in Petrobrazi investiert

Samstag, 26. Juli 2014

Die Raffinerie Petrobrazi kann nun 1,5 Millionen Tonnen Diesel produzieren.
Foto: Petrom

Bukarest (ADZ) - Die OMV Petrom hat die Modernisierung der Raffinerie Petrobrazi abgeschlossen. Die Investitionen im Zeitraum 2010 bis 2014 belaufen sich auf 600 Millionen Euro. Hauptziel der Modernisierung war ein Wachstum der Wettbewerbsfähigkeit. OMV Petrom könne jetzt die gesamte Ölproduktion Rumäniens in einer einzigen Raffinerie verarbeiten, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft. Die Raffinerie verbraucht gegenwärtig 25 Prozent weniger Strom als vor der Modernisierung, die Jahreskapazität der Verarbeitung ist von 4,5 Millionen Tonnen auf 4,2 Millionen Tonnen leicht gesunken. Petrobrazi kann nun 1,5 Millionen Tonnen Diesel produzieren, 2009 waren es 900.000 Tonnen. Diesel und Kerosin werden einen Anteil von 45 Prozent in der Produktionsstruktur haben. Damit könne man besser auf den Markt reagieren, hieß es weiter. Als die Raffinerie gebaut wurde, war der Benzinkonsum größer als der Dieselkonsum, jetzt ist es umgekehrt. Petrobrazi ist die einzige funktionierende Raffinerie von OMV Petrom. Es gibt noch eine Ölverarbeitungsanlage – Arpechim –, doch die ist geschlossen. OMV Österreich hält 51,01 Prozent Anteile an OMV Petrom, der rumänische Staat 20,64 Prozent und der Fond Proprietatea 18,99 Prozent.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 26.07 2014, 12:34
Jetzt sieht es aus wie in Schwechat bei Wien! Hier wird vorgezeigt wie es funktioniert, wenn ein Unternehmen korrekt arbeitet - d.h. Geld investiert und nicht abgezogen wird.

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