Monica Macovei tritt im Rennen um PDL-Parteivorsitz an

„Wollen eine starke, keine konstruktive Opposition“

Dienstag, 26. Februar 2013

Bukarest (ADZ) - Der sogenannte Reformer-Flügel der oppositionellen Liberaldemokraten schickt die Europaabgeordnete und frühere Justizministerin Monica Macovei ins Rennen um den Vorsitz der schwer angeschlagenen Partei. Ihre Kandidatur gab Macovei am Sonntag bekannt.
Auf einer Pressekonferenz zeigte Macovei auf, dass die PDL in der Wählersympathie nur „reformiert und mit einer glaubwürdigen Leitung“ punkten könne.

Es gelte, „ethische Standards“ in den eigenen Reihen fortan konstant anzuwenden und nicht nur vor den Wahlen als Augenwischerei, betonte die frühere Bürgerrechtlerin. Auch müsse die Partei „eine starke Oppositionspolitik betreiben“ und keineswegs die „konstruktive, Genossen-typische“, die der geschäftsführende PDL-Chef Vasile Blaga der Regierung Ponta nach deren Amtsantritt in Aussicht gestellt hatte.  Damit bewerben sich nun schon drei Kandidaten für den Parteivorsitz – neben Macovei bekanntlich auch Ex-Entwicklungsministerin Elena Udrea sowie Interimsparteichef Vasile Blaga.

Der außerordentliche Konvent der PDL steigt am 23. März, erwartet werden insgesamt 5000 Parteidelegierte. Dem Ansuchen der beiden Kandidatinnen Udrea und Macovei nach einem Parteitag mit 10.000 Delegierten, um die Parteibasis vermehrt zu Wort kommen zu lassen, gab die derzeitige Parteileitung nicht statt.

Kommentare zu diesem Artikel

Schorsch, 26.02 2013, 11:54
Spannend, die Macovei ist eine Agentin gewisser Kreise. Sie wird und soll die PDL schädigen. Eine so versessene Kirchengegnerin würde auch den Weg der PDL zur Christdemokratie erschweren.

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