Mülldeponie in Giseladorf wird voll verwendet

Am 1. Februar werden alle Temescher Müllhalden geschlossen

Donnerstag, 31. Januar 2013

Die Müllverarbeitungsanlage in Giseladorf.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Die Müllentsorgungsanlage in der Temescher Ortschaft Giseladorf/Ghizela wird ab dem 1. Februar bei voller Leistung benutzt werden. Dies kündigte vor Kurzem der Temescher Kreisratsvorsitzende Titu Bojin an. Der ganze Abfall aus dem Kreis Temesch/Timiş wird ab dann dort abgelagert und sortiert.

Alle Firmen, die sich mit dem Müllsammeln im Verwaltungskreis beschäftigen, sind verpflichtet, den Abfall in der umweltfreundlichen Deponie abzulagern, das heißt auch, dass ab Freitag sechs Temescher Müllhalden geschlossen werden. „Alle Sanierungsunternehmen, die diese Vorschrift nicht einhalten, werden geldlich bestraft“, sagte Kreisratsvorsitzender Titu Bojin.
Der Bau der Müllentsorgungsanlage in Giseladorf war Teil eines umweltschonenden Projekts.

Der Bau der Anlage dauerte mehrere Jahre und obwohl die Arbeiten bereits 2011 abgeschlossen wurden, dauerte es noch einige Zeit, bis die neue Deponie auch benutzt werden konnte. Erst seit Frühling 2012 wird dort Müll abgelagert. Das Projekt der Mülldeponie in Giseladorf wurde über POS-Umweltfonds von der EU finanziert. Der Gesamtwert des Projekts belief sich auf fast 41 Millionen Euro ohne Mehrwertsteuer.

Der Zuschuss des Temescher Kreisrats betrug sechs Millionen Euro. Der Temescher Kreisrat hatte damals sogar einen Teil des investierten Geldes von der Europäischen Union zurückbekommen. Die Deponie wurde jedoch seit Frühjahr 2012 nur zu maximal 35 Prozent ihrer Gesamtkapazität verwendet. Das nachhaltige Projekt, das auch den Bau der Mülldeponie in Giseladorf einschließt, hat einen Gesamtwert von 50 Millionen Euro.

Das Projekt sieht nicht nur den Bau der Deponie vor, sondern auch die Schließung der alten Müllhalde bei Paratz/Parţa und den Bau von Transferstationen in Temeswar/Timişoara und Umgebung. Nun werden weitere sechs Temescher Müllhalden geschlossen.

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