Musik-Marathon im Banat

Ehrendiplom für Philharmonie-Manager

Dienstag, 11. Dezember 2012

Temeswar - Ein Ehrendiplom hat Adrian Iorgulescu, ehemaliger Kulturminister und derzeit Vorsitzender des Rumänischen Verbands der Komponisten und Musikologen, in festlichem Rahmen Ioan Coriolan Gârboni, Manager der Staatsphilharmonie „Banatul“ aus Temeswar, für dessen Verdienste und für die herausragende Tätigkeit der Banater Philharmoniker in der letzten Zeitspanne verliehen. Die Auszeichnung soll die konstanten Bestrebungen des Temeswarer Kulturmanagers und der von diesem geleiteten Institution zur Förderung des Kulturlebens in der gesamten Westregion ehren.

Die Banater Philharmoniker verzeichnen in letzter Zeit eine verstärkte Präsenz im Kulturleben der Begastadt, aber auch in dem der gesamten Westregion: Das sinfonische Orchester, der Kammerchor, die Solisten des Ensembles entfalten derzeit ein vielfältiges  Programm von Konzerten und Rezitals. Der Kulturverein Pro Philharmonica und die Staatsphilharmonie Banatul führen derzeit das Projekt „Vokal-sinfonischer Kreislauf in zehn Städten“ durch. Dieses Vorhaben wird vom Kulturministerium und von der Temeswarer Kommunalverwaltung mit einer Finanzierung von insgesamt 400.000 Lei unterstützt und sieht ein niedagewesenes dichtes Monatsprogramm von 29 Konzerten für die Banater Philharmoniker vor. Eines der Hauptziele dieser Konzerte in fast allen Städten der Westregion von Temeswar bis Drobeta Turnu Severin, Kreis Mehedinţi, ist die Förderung der Stadt Temeswar als Kandidatin für den Titel einer europäischen Kulturhauptstadt. Laut Manager Ioan Coriolan Gârboni wurde im Rahmen dieses Projekts bisher in fast der Hälfte dieser Banater Städte konzertiert, so in Reschitza/Reşiţa (Kreis Karasch-Severin) oder in Hatzfeld/Jimbolia und Grosssanktnikolaus/Sânnicolau Mare (Kreis Temesch). Den vollen Konzertsälen in diesen Städten, die über keine Philharmonie verfügen, nach zu schließen, waren es durchwegs Publikumserfolge. Bis Jahresende werden weitere Konzerte der Banater Philharmoniker in sieben Städten der Westregion folgen.

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