Musikalischer Nachwuchs

Die jungen rumänischen Pianisten holten die meisten Preise

Mittwoch, 17. Juli 2013

Andrei Sabalevich, der Gewinner des 1. Preises für Eigenkomposition in der Gruppe B. Foto: Laurenţiu Străuţ

Hermannstadt - Die 18. Auflage des internationalen Carl-Filtsch-Klavierwettbewerbs ging am Sonntagabend mit der Preisverleihung und dem Galakonzert der Preisträger zu Ende. Die international besetzte Jury unter der Leitung von Peter Szaunig kürte die besten der jungen Pianisten in drei Alterskategorien.

In der Gruppe A für die jüngsten Teilnehmer gingen alle Prämien an die kleinen Pianisten aus Rumänien. Den ersten Preis bekam Bianca Stănescu (11) aus Ploieşti, Ştefan Pretuelac (11) aus Craiova wurde nicht nur Zweiter, sondern bekam auch den Carl-Filtsch-Preis. Den dritten Platz teilten sich Andrei Prcsina (9) aus Petroschen/Petroşani und Mara Bardac (11) aus Hermannstadt/Sibiu. Preise für Eigenkompositionen erhielten Teodora Arabu (8) und Sebastian-Dorin Rogozan (11). In der Gruppe B, in der die Teilnehmer bis zu 16 Jahren wetteiferten, siegte Andrei Preda (Rumänien). Den zweiten Preis sowie den Carl-Filtsch-Preis in dieser Kategorie gewann der Bulgare Nikolay Zhelyazkov. Der dritte Preis ging an Sophia Karshat (Russland) und Marian Drăgănescu (Rumänien).

Die Kompositionen von Andrei Sabalevich (Weißrussland) und Sebastian Solomon (Rumänien) erhielten entsprechend den ersten und den zweiten Platz in dieser Sparte. Auch in der Gruppe C der Teilnehmer bis zu 31 Jahren wurden alle Preise den einheimischen Konkurrenten überreicht: Demeny Balázs erhielt den 1. Preis, Ana-Mădălina Mănăstireanu den 2. Preis und den dritten teilten sich Teodora Oprişor und Mihaela Manea. Erwähnenswert fand die Jury die Interpretationen von Julija Novik, Desislava Bobrina und Timofey Antropov aus Russland, die Belobigungen erhielten.

Am diesjährigen Carl-Filtsch-Wettbewerb für junge Pianisten und Komponisten nahmen 44 Teilnehmer aus Bulgarien, der Republik Moldau, Russland, Frankreich, Weißrussland, der Ukraine, Südkorea und Rumänien teil. Vergeben wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 7750 Euro.

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*