Nachhaltige Projekte fördern

ifa-Mitarbeiter treffen sich in Temeswar

Mittwoch, 14. März 2012

Die Leiterin des regionalen ifa-Koordinationsbüros in Hermannstadt, Friederike Binder, lud zu einem ifa-Treffen in Temeswar ein. Foto: Adrian Ardelean

Temeswar - Das ifa-Mitarbeitertreffen findet diese Woche in Temeswar/Timişoara statt. Dabei sind auch Vertreter von Gastinstitutionen, die Kulturmanager des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) beherbergen bzw. auf der Suche nach solchen sind. „Anlass unseres Treffens sind die Förder- und Leistungsvereinbarungen. Diese werden mit den Vertretern der Gastinstitutionen aus Rumänien und Serbien gemeinsam erarbeitet“, sagt Friederike Binder, Leiterin des regionalen ifa-Koordinationsbüros in Hermannstadt/Sibiu. Auf dem Programm stehen Workshops für die ifa-Kulturmanager und Vertreter der Gastinstitutionen. Ein Thema, das dabei behandelt wird, ist ein Bewerbungsverfahren, bei dem entschieden wird, an welche Einsatzorte die Kulturmanager entsendet werden. „Die Gastinstitutionen haben hier die Gelegenheit, zu überlegen, welche Projekte ein Kulturmanager vor Ort übernehmen könnte“, erklärt Friederike Binder. Die Aufgaben, die auf einen ifa-Entsandten zukommen, sollten Projekte sein, die über das Tagesgeschäft hinausgehen. Sie sollten in der Organisation etwas Nachhaltiges bewegen und voranbringen, so Friederike Binder, die insgesamt sieben Kulturmanager betreut: vier in Rumänien, zwei in Ungarn und einen in Serbien.

Bei dem Treffen in Temeswar stellten die ifa-Kulturmanager einige ihrer Projekte vor. Katharina Haberkorn sprach bei-spielsweise über ihre Tätigkeit am Jugendzentrum Seligstadt/Seliştat bei Fogarasch/Făgăraş, Christine Sutoris aus Sathmar/Satu Mare stellte das Projekt „Jugendmedientage 2011“ vor, während Ioana Moldovan aus Bukarest die neue ADZ-Webseite präsentierte. Dabei waren auch Vertreter von Gastinstitutionen aus Rumänien und Serbien. „Unser Verein hat seit fünf Jahren Kulturmanager und wir sind heute da, um die Unterstützung, die vom ifa kommt, wahrzunehmen und Ziel- und Leistungsvereinbarungen auszuarbeiten“, sagt Gabrijela Bogisic, Geschäftsführerin des Humanitären St. Gerhard Vereins in Sombor, Serbien. Auch Alois Kommer von Radio Neumarkt/Târgu Mureş kam zum ifa-Treffen nach Temeswar. „Wir haben uns im Herbst vergangenen Jahres wieder um ifa-Mitarbeiter beworben. Wir sind seit Jahren unterbesetzt und wir werden ab Herbst eine zusätzliche Stunde Sendezeit bekommen“, sagt der Redakteur von Radio Neumarkt. Die deutsche Radioredaktion aus Neumarkt soll ab nächstem Jahr einen ifa-Mitarbeiter bekommen. Dies hängt jedoch von den Zielsetzungen ab, die diese Woche in Temeswar ausgearbeitet werden. 

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