Nationalfeiertag aller Ungarn ohne Zwischenfälle verlaufen

Innenressort verhängt Einreiseverbot gegen ungarische Extremisten

Dienstag, 18. März 2014

Großkundgebung zum 15. März: Rund 10.000 Menschen, darunter auch zahlreiche aus dem Nachbarland Ungarn eingereiste Gäste, begingen in Târgu Secuiesc den Nationalfeiertag der Ungarn aus aller Welt vor dem Denkmal des lokalen Helden Áron Gábor (1814-1849), der im ungarischen Freiheitskampf gegen die Habsburger gefallen war.
Foto: Mediafax

Bukarest (ADZ) - Der Nationalfeiertag der Ungarn aus aller Welt, der am Samstag hierzulande in etwa 55 Städten und Ortschaften begangen wurde, ist ohne Zwischenfälle vonstatten gegangen. Davor hatte das Innenministerium am Freitag Vertretern von vier rechtsextremistischen Organisationen aus dem Nachbarland die Einreise verboten – darunter auch  Vertretern der rechtsextremen Jobbik-Partei.

Die größten Kundgebungen zum Nationalfeiertag der Ungarn, bei dem der gescheiterten antihabsburgischen Revolution von 1848 gedacht wird, fanden in Târgu Secuiesc, Klausenburg/Cluj, Neumarkt/Târgu Mureş und Großwardein/Oradea statt. Ehrengast der Festkundgebung in Târgu Secuiesc war Ungarns Vizepremier  Zsolt Semjen, der beim Event hoch zu Ross erschien und in seiner Ansprache Autonomie für die rund 1,2 Millionen in unserem Land lebenden Ungarn forderte.Sie stehe ihnen zu und sei innerhalb der EU keine übertriebene Forderung, sondern eine „alltägliche Realität“, sagte Semjen vor rund 10.000 Anwesenden.

In Großwardein forderte der EU-Abgeordnete und ungarisch-reformierte Ex-Bischof László Tökes  „Autonomie für ganz Siebenbürgen“. Die rumänischen Behörden bezichtigte Tökes angesichts des gegen ungarische Extremisten erlassenen Einreiseverbots, „wie in Ceauşescu-Zeiten“ vorzugehen. Angebracht sei daher eine „Fortsetzung des Regime-Wechsels“, so Tökes.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 20.03 2014, 16:32
Das von mir schon mehrfach vorhergesagte ,nimmt immer weitere Gestalt an.Wie steht oben im Bericht.Autonomie wollen wir.Das wird auch so kommen.Weil so wie auf der Krim die Ukrainer den Russen nix anzubieten haben.So haben die Rumänen den Ungarn erst Recht nix anzubieten.Wobei die Ungarn im gegensatz zu den Rumänen vorher auf Ungarischen Staatsgebiet wohnten. Die Rumänen haben wie die Ukrainer Hehlerware angenommen.Und können nix damit anfangen. Was sollen denn die Rumänen den Ungarn anbieten können. Außer nix. Wenn ein Ungar in der Welt sagt er lebt in Rumänien.Dann wird der selbst in der Sahelzone in Afrika bemitleidet.Desswegen werden die Ungarn wie von mir vorhergesagt unaufhaltbar innerhalb der nächsten Zeit .Einen Antrag auf eine Selbstautonomie innerhalb Rumäniens vorantreiben.Dies ist !siehe Schottland (Austritt aus Grossbritanien möglich. Es würde aus Deutschland her auch keine Einwände kommen.Welches Land soll aus der Deckung kommen. Und sagen Ungarn laßt euch im geklauten Land von den Nichtskönnern verwalten.Das macht kein Mensch .Außer romanisierte. Nicht verwechseln mit Rumänen.Denn Rumänen denken über ihr Land ähnlich.Sonst würden sie nicht Scharenweise das Land verlassen.
Manfred, 19.03 2014, 22:11
Helmut,wenn Du die 95% streichst,gebe ich Dir recht!
Helmut, 18.03 2014, 14:48
Es ist eine Frechheit ,daß der Nationalfaschist und Nazifreund Herr Tökes hier ein Einreiseverbot für Jobbik-Gangster,mit Einreiseverboten unter der kommunistischen Herrschaft vergleicht.Dieses Einreiseverbot wird von 95% der ungarischen Minderheit unterstützt.Jedes Land und seine Bevölkerung hat das Recht sich vor solchen ausländischen Giftmischern zu schützen und darf ihnen keinen Boden für ihre Tätigkeit zu bieten.Wir Rumänen, egal welcher Volkgruppe wir angehören, haben und werden weiterhin in Frieden leben und unsere Probleme selber demokratisch lösen.

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