Nationalistische Töne in Rumänien besorgen Orbán

Freitag, 12. Oktober 2012

Bukarest/Budapest (ADZ) - Ungarns rechtskonservativer Regierungschef Viktor Orbán hat sich am Mittwoch „begründet“ besorgt über die „Ereignisse in Rumänien“ erklärt, wo in der Innenpolitik mittlerweile „ein Ton“ angeschlagen werde, der seit Jahren nicht mehr zu hören gewesen sei, sagte Orban anlässlich der Ständigen Allungarischen Konferenz MAERT.

Für sein Land sei die Zusammenarbeit mit Rumänien strategisch weiterhin wichtig, doch könne man inzwischen in Bezug auf das Nachbarland einen nationalistischen Umschwung nicht mehr ausschließen, sagte Orban. Seine Regierung würde deshalb all jenen rumänischen Patrioten „die Daumen drücken“, die auch „die Zusammenarbeit mit der ungarischen Minderheit und mit Ungarn für wichtig halten“.

Kommentare zu diesem Artikel

Herbert, 12.10 2012, 12:19
Der Nationalist Orban soll vor seiner eigenen Tür kehren!
Sraffa, 12.10 2012, 11:55
Dieser Orban muß ja auch mal etwas sagen sonst könnte man vergessen daß es ihn gibt.

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