NATO schickt Aufklärer nach Rumänien und Polen

Corlăţean unterzeichnet Sicherheitsabkommen mit der Ukraine

Mittwoch, 12. März 2014

Bukarest (ADZ) - Angesichts der eskalierenden Krim-Krise verstärkt die NATO ihre militärische Präsenz an den EU-Grenzen zur Ukraine: So beschloss der NATO-Rat am Montag, AWACS-Aufklärungsflugzeuge nach Rumänien und Polen zu entsenden – die Entscheidung sei Teil der NATO-Bemühungen, „die Krise in der Ukraine zu beobachten“, verlautete ein Vertreter der Allianz nach dem Beschluss der ständigen Botschafter der 28 NATO-Mitgliedstaaten. Die Aufklärungsflüge sollen „allein über dem Gebiet der Allianz stattfinden“, so der NATO-Vertreter.  Ihrerseits schicken die USA zwölf   F-16-Kampfjets nach Polen, wohin im Rahmen einer Militärübung zudem 300 US-Soldaten entsendet werden sollen. Der US-Zerstörer „Truxtun“ beteiligt sich zurzeit im Schwarzen Meer an Militärübungen mit der rumänischen und bulgarischen Marine.

In Kiew unterzeichneten Außenminister Titus Corlăţean und sein ukrainischer Amtskollege Andrej Deschtschiza indes am Montag ein Sicherheitsabkommen zwischen den beiden Ländern, das laut Corlăţean den „Austausch von Informationen zu Militäraktionen am Boden und in der Luft“, insbesondere „im Grenzgebiet“, vorsieht. Das Gespräch der beiden Chefdiplomaten war hauptsächlich den „besorgniserregenden“ separatistischen Vorstößen in der Region gewidmet –  Corlăţean bekräftigte bei dieser Gelegenheit, dass Rumänien die territoriale Integrität der Ukraine „voll unterstützt“.

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