Naturkundemuseum im Weißen Turm vorgeschlagen

Auch europäische Fördermittel innerhalb des Finanzhaushalts 2014-2020 könnten beantragt werden

Dienstag, 18. August 2015

Der Weiße Turm könnte in Zukunft ein naturkundliches Museum beherbergen, schlägt der Direktor des Kronstädter Geschichtsmuseums, Nicolae Pepene, vor.
Foto: KR-Archiv

Kronstadt – Nicolae Pepene, Direktor des Kreismuseums für Geschichte  Kronstadt/Braşov, legte bei Amtsübernahme ein mittelfristiges Verwaltungsprojekt vor, aus welchem bald ein Punkt umgesetzt werden könnte, nämlich das Einrichten eines Naturkundemuseums. Im Bestand des Kreisismuseums für Geschichte befinden sich zwei Schmetterlingssammlungen und eine Mineraliensammlung (unter anderen auch Bergkristalle), die sich für die Neueinrichtung eines Museums eignen würden: „Kronstadt hatte im Rahmen des Burzenländer Sächsischen Museums eine Abteilung für Naturkunde, die zusammen mit dem eigentlichen Museum 1946 aufgelöst oder zerstört worden ist. Angelegt wurden die Sammlungen, auch die archäologische, Anfang des vergangenen Jahrhunderts, hauptsächlich von Kronstädter Sachsen. Die von ihnen angelegten Sammlungen und durchgeführten Forschungen sind sehr wertvoll, zumal es sich um Pionierarbeiten handelt“, erklärte Nicolae Pepene. 

Als Museumsraum bietet sich das Innere des Weißen Turmes an, ein Baudenkmal, welches sich in Verwaltung des Kreisunternehmens Consilprest befindet und welches bald veräußert werden soll.  Nicolae Pepene befürwortet diesen Vorschlag: „Die Räumlichkeiten sind wie geschaffen und bieten genügend Platz für die Einrichtungen, durch welche das richtige Raumklima geschaffen werden kann. Mein Vorschlag ist, ein Naturkundemuseum hier einzurichten und die Planung schon in den Finanzhaushalt bis 2020 einzubauen.“ Ergänzend könnten durch ein Projekt, auch europäische Fördermittel innerhalb des Finanzhaushalts 2014-2020 beantragt werden. Die Schmetterlingssammlungen „Delvig“ (2.480 Exemplare) und „Brătăşeanu“ (8.179 Exemplare) wurden 2007 für kurze Zeit ausgestellt, allerdings nicht die Mineraliensammlung. Einige Exemplare der alten Schmetterlings- und Insektensammlung befinden sich bei der Hochschule für Forstwesen, wo sie als didaktisches Material dienen.

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