Netzwerken für Agrar-Ideen

Projekt zur Unterstützung von Jugendlichen geht zu Ende, Service bleibt

Freitag, 10. Oktober 2014

Temeswar  - Jugendliche mit Innovationen im Agrar- und Lebensmittelbereich werden von der Industrie-, Handels- und Landwirtschaftskammer (IHK) des Verwaltungskreises Temesch/Timiş gefördert und unterstützt. Über die Technologieplattform No-Ble Ideas und ein sogenanntes Lokalzentrum („local point“) bietet die IHK seit März 2013 Jugendlichen mit innovativen Ideen aus dem Agrarsektor spezifische Dienstleistungen, um deren Berufsqualifikation zu fördern und zu unterstützen. Die Jungunternehmer erhalten dabei praktische Anregungen, um sich zu vermarkten und weiterzuentwickeln, aber auch um Finanzierungsmöglichkeiten oder Partner zu finden und so den Weg auf dem spezifischen Markt einzuschlagen. Das Projekt ist Ende des Monats September zu Ende gegangen, es folgen drei Jahre der Nachhaltigkeit, in der zumindest die Temescher IHK einen Teil der Dienstleistungen aus der Projektperiode übernehmen wird. Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziert und wurde im Oktober 2012 gestartet. Das Lokalzentrum ist Teil eines Netzwerkes von Jugendlichen, wobei diese über angeschlossene Büros mit Standorten in sieben Ländern Südosteuropas kommunizieren können. Konkret geht es dabei um Italien, Bulgarien, Ungarn, Slowenien, Serbien, Albanien und Rumänien. Derzeit sind 18 Wirtschaftsideen auf der Plattform eingetragen, jedes Teilnehmerland wird in den kommenden drei Jahren jährlich drei weitere Ideen hinzufügen.

Die Plattform No-Ble und die Lokalzentren sichern eine breite Palette an Dienstleistungen. Diese beginnen bei Beratung, Berufsbildung, Trainings, Unterstützung in Forschung und Entwicklung sowie bei der Förderung neuer Ideen. Die eingetragenen Unternehmen sollen außerdem unterstützt werden, wenn es darum geht, Finanzierung zu sichern, grenzüberschreitend zu expandieren oder sich zu vernetzen. Die Sparte der Beraterdienstleistungen betrifft zunächst allgemeine Beratung, aber auch Fragen des Marketings, der Finanzen, des Managements, der Buchführung und der Rechtsberatung. Dazu kommen Aspekte der Innovation und Technologie – alles um das Vorhaben weiterzuentwickeln, wie es im Pressetext der IHK heißt. Die Berufsausbildung umfasst eine Bandbreite an Aspekten, die innovationsfreudige Jugendliche als notwendig erachten. So beginnt diese mit Managementfragen zum Projekt, zum Personal, zu Marketing, Urheberrecht, Motivation und Zertifizierungen. Die Lokalzentren sind zum einen Dienstleister, um die Ideen als technisches Instrument zu fördern. Die Projektkoordinatoren erwarten, dass die gebotenen Dienstleistungen auch dazu beitragen, dass die Jugendlichen mit etablierten Unternehmen aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor zusammenarbeiten. Die Lokalzentren unterstützen Innovationen und Ideen, die auf der Internetseite des Projektes www.nobleideas.eu und auf der Technologieplattform network.nobleideas.eu bekannt gemacht werden können.

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