Neue Agenda des Rathauses

Gemeinnützige Aktionen zugute der Lokalgemeinschaft sollen künftig mitgetragen werden

Freitag, 27. Februar 2015

Interims-Bürgermeisterin Astrid Fodor gab das Vorhaben bekannt, eine Gemeinschaftsagenda ins Leben zu rufen.
Foto: Vlad Popa

Hermannstadt – Interims-Bürgermeisterin Astrid Fodor gab vergangenen Dienstag eines der neuesten Vorhaben des Rathauses im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Nach den guten Erfahrungen mit den Projekten, welche die Hermannstädter Stadtverwaltung über ihre Kulturagenda und die Sportagenda in den vergangenen Jahren gefördert hat, will sie 2015 auch eine Gemeinschaftsagenda ins Leben rufen. Ähnlich wie bei den Kultur- und Sportveranstaltungen sollen Rechtspersonen und Organisationen die Gelegenheit geboten werden, vom Bürgermeisteramt finanziell unterstützt zu werden um so zur Diversität des kulturellen Lebens der Stadt beizutragen.

Über die Gemeinschaftsagenda will das Rathaus Non-Profit-Organisationen mittels Zuwendungen für gemeinnützige Tätigkeiten im Bereich der Entwicklung der lokalen Gemeinschaft unterstützen. Da sich die Non-Profit-Organisationen in Hermannstadt/Sibiu in den vergangenen Jahren als äußerst aktiv erwiesen und ihren Wunsch geäußert haben, positiv zum Leben der Gemeinschaft beizutragen, wird das Bürgermeisteramt nun auch Projekte finanzieren, welche den Hermannstädtern zugute kommen und das Gemeinschaftsgefühl stärken werden.

Für 2015 sieht der Hermannstädter Haushalt 500.000 Lei für gemeinnützige Projekte vor, zu deren Auswahl es in nächster Zukunft kommen soll. Die drei Kategorien, in welche sich die Maßnahmen einordnen lassen müssen lauten „Hermannstadt – Innovative und prosperierende Stadt“, „Hermannstadt – Grüne und verantwortungsbewusste Stadt“ und „Hermannstadt – Eine Stadt der Gemeinschaften“. Einige der förderfähigen Programme sind jene, welche das Volontariat ermutigen, die eine Erweiterung des Dienstleistungsangebotes für Freizeitaktivitäten im Stadtkern und in den verschiedenen Vierteln bezwecken oder sich eine Verbesserung des Lebensstandards der älteren Generation vornehmen, durch deren Einbindung in Freizeitaktivitäten und/oder kleineren, zweckgebundenen Gemeinschaften. Desgleichen nimmt sich das Rathaus vor, das Fahrradfahren in der Stadt und dessen Sicherheit, die Erweiterung und Instandhaltung der Grünflächen sowie Maßnahmen zur Nutzung der regionalen Ressourcen im Bereich des Tourismus zu fördern sowie die Werbung hierfür auf den neuen Kommunikations-Plattformen zu ermutigen.

Damit die vorgesehenen Mittel so vielen Projekten wie möglich zugute kommen können, wird jedes Projekt mit höchstens 35.000 Lei bezuschusst. Dabei beträgt die Eigenbeteiligung der jeweiligen Antragsteller zehn Prozent der Gesamtsumme.

Über das Projekt zur Gründung der Gemeinschaftsagenda soll der Hermannstädter Stadtrat in seiner ordentlichen Sitzung im März beschließen.

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