Neue Baustellen in der Begastadt

Schon 300 Stadtstraßen modernisiert

Donnerstag, 06. November 2014

Bald Aspahltstraße: Noch mit Pflastersteinen ausgelegte Straßenkreuzung V.-Madgearu-Pescarilor in der Temeswarer Elisabethstadt Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar – Zu den seit geraumer Zeit offenen Baustellen Temeswars werden bald neue hinzukommen, kündigt die Kommunalverwaltung an.  Die Modernisierung der Temeswarer Straßeninfrastruktur gehört zu einem der Hauptanliegen der Stadtverwaltung und besonders des Bürgermeisters Nicolae Robu, der auch keine Gelegenheit auslässt, um hervorzuheben, dass seit seinem Amtsantritt 2012 in der Begastadt 300 der mehr als 1000 Stadtstraßen modernisiert werden konnten. Unterstrichen wurde diese Marschrichtung der Verwaltung auch durch einen kürzlichen Beschluss des Stadtrats, einen Teil der Gelder für Entwicklung nun dem Sektor für Instandhaltung, das heißt in diesem Fall der Reparatur von Straßen und Gehsteigen, zukommen zu lassen.

Höchst wichtig wäre das Projekt zur Umorganisierung des Verkehrsringes I im Stadtzentrum: Für den Bau der Unterführung am Opernplatz und der Tiefgarage mit 500 Parkplätzen unter der I.C.Brătianu-Straße (im Temeswarer Volksmund Palmenallee genannt) gibt es wohl schon eine Machbarkeitsstudie, ein Datum für den Baustart ist noch nicht festgesetzt. Alles hängt davon ab, ob für dieses aber auch für andere Bauprojekte die erforderlichen Gelder für die Bauausführung rechtzeitig bereitgestellt werden können: So z.B. für die Sanierung der Eroilor-, der Stefan-cel-Mare-Brücke und des Fußgängerstegs am Kinderpark. Modernisierungspläne gibt es auch für die Straßen Edgar Quinet, Mircea Neamţu, Sudului, Mureş und Muzicescu .

Im kommenden Jahr sollen auch die Arbeiten zur Modernisierung (Anlegung einer Viererbahn) der Märtyrer-Straße in Richtung Giroker Straße bis zum Stadtrand gestartet werden. Bekanntlich sollen zudem auf der ganzen Länge Radpisten angelegt werden. Die Baukosten werden auf 3,7 Millionen Euro geschätzt.
Zu den nächsten Bauplänen zählt auch der Bau zweier neuer Straßen in der Oituz-Gegend, wir berichteten in der ADZ darüber.

Geplant sind je vier Fahrbahnen für mehrere Straßen in den Temeswarer Stadtvierteln: So u.a. für die Constantin-Prezan-Straße und die Podeanu-Straße aus dem Temeswarer Sonnenviertel.

Auch will die Stadtverwaltung im nächsten Jahr die alten Straßen mit Kopfsteinpflaster aus der Elisabethstadt, um den Lahovari-Platz (Bălcescu-Platz) sanieren. Die alten Pflastersteine, die noch an das Temeswar aus der Kaiserzeit erinnern, sollen im Frühjahr bei der Neupflasterung des Domplatzes benützt werden.

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