Neue Betrugsmethode – sieben Fälle

Dienstag, 02. Juli 2013

st. Temeswar - Die sogenannte Unfall-Methode hat den Raum Temeswar erreicht, um vorwiegend ältere Bürger zu schröpfen. Betrüger geben sich dabei als Anwälte, Staatsanwälte, Polizisten oder Mediziner aus und fordern Summen zwischen 100 und 500 Euro, um angeblich Verwandte älterer Personen nach einem Unfall zu unterstützen. So geben die Anrufer vor, im Auftrag von Verwandten der angesprochenen Personen zu handeln; Verwandte, die laut Aussagen der Betrüger nach einem Unfall Schadensersatz zu bezahlen haben, oder dringend Geld für eine medizinischen Betreuung brauchen. Die Temescher Polizei weist darauf hin, dass der Schadensersatz über Versicherungen erfolgt und nach Unfällen die medizinische Versorgung nicht kostenpflichtig ist, egal, ob das Unfallopfer krankenversichert ist, oder nicht. Das heißt also, dass Bürger kein Geld – zumindest in diesem Kontext – zu bezahlen haben, und an Unbekannte sollten solche Summen ohnehin nicht gegeben werden, empfiehlt die Polizei.

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