Neue Brücken im Jugendviertel

Rathaus investierte bislang über 62 Millionen Lei in das jüngste Hermannstädter Stadtviertel

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Auf beiden Seiten des Rossbachs entsteht ein neues Stadtviertel, das mit der neuen Brücke besser erschlossen werde, meinte Bürgermeister Klaus Johannis (l.).
Foto: Holger Wermke

Hermannstadt - Drei neue Brücken erleichtern seit kurzem den Verkehr im Jugendviertel/Cartierul Tineretului. Offiziell eingeweiht wurden die Brücken am Montag im Beisein von Bürgermeister Klaus Johannis sowie Vertretern der beteiligten Baufirmen. Ein neue Brücke über den Rosbach verbindet neuerdings die bisher getrennten Straßen Berlin und Luxemburg. Die Stadtverwaltung verlegte die neue Brücke näher an die in jüngster Zeit errichteten Häuser im jüngsten Hermannstädter Stadtviertel. Eine ältere Brücke befindet sich 100 Meter entfernt, aber verkehrsmäßig ungünstiger und in baufälligem Zustand. Errichtet wurde das 23 Meter lange Bauwerk von den Unternehmen SC Construcţii SA und SC Sinecon SA. Eine zweite, kleinere Brücke errichtete SC Construcţii SA zwischen den Straßen London/Londra und Wien/Viena.

Aus verkehrlicher Sicht ebenfalls bedeutsam ist die neue Brücke in der Verlängerung der Deventer-Straße. Der Neubau war notwendig geworden, weil die Vorgängerbrücke dem in jüngster Zeit gestiegenen Verkehrsaufkommen in der Gegend nicht mehr gewachsen war. Baufirma in diesem Fall war das städtische Unternehmen SC Drumuri şi Poduri zusammen mit SC Standard SRL.

Johannis zeigte sich bei der Ortsbegehung zufrieden mit der Qualität der Arbeiten sowie dem Zeitpunkt der Fertigstellung. Laut dem im Juli abgeschlossenen Vertrag war die Fertigstellung erst im Frühjahr 2014 geplant. Das Rathaus investierte in die drei Brücken 2,56 Millionen Lei (inkl. TVA).

Die Gesamtsumme der Investitionen in die Straßen und Versorgungsinfrastruktur des Viertels beläuft sich mittlerweile auf über 62 Millionen Lei. Johannis informierte, dass man in der Verwaltung die Verlegung der oberirdischen Hochspannungsleitung durch das Viertel in den Untergrund prüfe. Dies könne Platz für zusätzliche 20-30 Parzellen schaffen.

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