Neue Chancen für deutsche Investoren in den Bereichen Umwelt und erneuerbare Energien in Rumänien

Mittwoch, 10. April 2013

Bukarest/Berlin - Während sich die EU vorgenommen hat bis 2020 20 Prozent seines Bruttoenergieverbrauchs durch erneuerbare Energie (EE) zu decken, strebt Rumänien ein Ziel von 24 Prozent an. Im Herbst 2011 wurde in diesem Sinne auch der Förderrahmen für EE-Projekte in Rumänien festgesetzt, woraus sich neue Chancen für Investitionen in den Bereichen Umwelt und erneuerbare Energien ergeben. So können beispielsweise PV-Stromproduzenten für eine eingespeiste kWh heute bis zu 0,38 Euro pro Kilowattstunde erhalten. Durch das Zurückfahren der Förderung in Deutschland, lohnt sich durchaus ein Blick gegen Osten. Deutschland ist seit 2007 Rumäniens wichtigster Handelspartner, diese Aussage könnte künftig auch für die GreenTech Branche gelten. Die GreenTech Plattform der AHK Rumänein, www.econet-romania.com, gibt einen umfassenden Überblick über den bestehenden Förderrahmen und bietet Details zu branchenspezifischen Veranstaltungen, wie dem Fachforum am 12. April in Berlin.

Über 120 Vertreter deutscher Unternehmen haben sich bereits für die Konferenz zum Thema „Erneuerbare Energien und Umweltinvestitionen in Rumänien“, die im Berliner Reichstag stattfinden wird, registriert. Die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien), zusammen mit der Anwaltskanzlei Stalfort, organisiert bereits zum dritten Mal dieses Fachforum, welches wirtschaftliche und juristische Aspekte des rumänischen Marktes für erneuerbare Energien und Umwelttechnik aufgreift. Im Vorjahr kamen zu diesem Anlass über 160 deutsche und rumänische Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft zusammen. Das Feedback zur Veranstaltung war sehr positiv und konkrete Folgeprojekte befinden sich bereits im Aufbau.

Die unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführte Veranstaltung wird auch 2013 politisch umrahmt: Gunther Krichbaum, MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages Stefan Kapferer, Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Maricel Popa, Staatssekretär im Rumänischen Wirtschaftsministerium sowie Nicolae Havrileţ und Emil Calota, Präsident und Vizepräsident der Rumänischen Energieregulierungsbehörde, haben ihre Teilnahme bestätigt.

Themen wie das Marktpotenzial, die Eingliederung der EE-Projekte im nationalen Energiesystem und der Netzzugang, die Gestaltung und der Abschluss von EPC-Verträgen für den Bau von Energieanlagen in Rumänien sowie Finanzierungs- und Fördermördermöglichkeiten für erneuerbare Energien stehen im Vordergrund. Praxisvorträge von in Rumänien aktiven deutschen Unternehmen runden das Programm ab. Das Forum soll einen Beitrag leisten, um Investitionsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien aufzuzeigen. Auf diese Weise soll europaweit die „grüne Wirtschaft“ gestärkt und eine möglichst saubere Umwelt gefördert werden.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 10.04 2013, 15:14
TRÄUMT MAL schön weiter. Wenn Firmen egal aus welchem Land ,dann die Infrastruktur kennenlernen,samt verwaltung und deren Politiker. Wird der TENOR heißen.Urbi et Orbi. Amen..Die Leute wollen nähmlich GELD vedienen.

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