Neue Leitung am Deutschen Kulturzentrum Temeswar

Mona Petzek stellt sich und ihre Zukunftsprojekte vor

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Mona Petzek ist die neue Leiterin des DKuZ Temeswar. Foto: Zoltán Pázmány

Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar hat seit kurzem eine neue Leiterin: Mona Petzek ist Absolventin des Nikolaus-Lenau-Lyzeums und hat Germanistik und Anglistik an der West-Universität Temeswar/Timişoara studiert. „Im Nachhinein habe ich Deutsch und DaF und Übersetzungswissenschaften an der Universität ´Politehnica´ unterrichtet. Eine Pause habe ich während meiner Unterrichtsaktivität gemacht, und zwar 2004-2005, als ich Kulturreferentin am Deutschen Kulturzentrum war. Ich wollte eigentlich damals schon hier bleiben, nur konnte man das wegen der finanziellen Situation des Kulturzentrums nicht machen. Ich habe auch zwei Bücher übersetzt: Enrik Lauers ´Mozart und die Frauen´ und einen Roman von Gerhard Meier, ´Land der Winde´. Diese Aktivität hat mir auch sehr gut gefallen. Seit 2009 habe ich bis vor kurzem in einem Planungsbüro im Bauwesen gearbeitet. Dort war ich zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltungssachen und ich sehe ein, dass es mir jetzt, in dieser neuen Aktivität, sehr hilft.“

Was sich nach ihrer Ansicht am Deutschen Kulturzentrum Temeswar während der zehn Jahre seit ihrer ersten Anstellung hier geändert hat, wollten wir von Mona Petzek wissen: „Das Kulturzentrum war schon 2004, unter der Leitung von Senta Höfer, sehr, sehr gut organisiert, jetzt sieht man das Kulturzentrum viel besser in den Medien und im Internet, es ist präsenter. Es werden jetzt auch mehr Veranstaltungen organisiert. Die Bibliothek ist vergrößert worden die Sprachabteilung ebenfalls und die Sprachkurse und –prüfungen sind vom Goethe-Institut akkreditiert.“

Und welche Schwerpunkte möchte Mona Petzek während ihrer Amtszeit setzen? „Ich müsste zuerst sattelfester werden und genau sehen, wie das bis jetzt funktioniert hat, und dann erst mit meinen neuen Ideen kommen. Immer wenn ein neuer Mensch an der Leitung ist, wird er das nach seinem Modell machen. Die Sprachabteilung, die Sprachkurse wollen wir mehr entwickeln. Ich habe mit meiner Kollegin, Karina Gheorghe, der Leiterin der Sprachkursabteilung, darüber gesprochen. Es geht um mehr Kurse für Kinder, aber auch um Online-Kurse, die wir schon angesetzt haben, aber die noch nicht gut funktionieren. Ich freue mich auf Karinas Enthusiasmus! Was den Kulturbereich betrifft, wollen wir dem Publikum weiterhin attraktive Veranstaltungen anbieten. Wir gestalten gerade das Programm für 2016; wie gewohnt werden es Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und Performances sein. Ich halte mich erst einmal an dem Gewohnten, es ist auch nicht mehr viel Zeit bis Jahresende, wenn die Projekte eingereicht werden müssen. Auf jeden Fall wollen wir das Festival für performative Künste beibehalten, das im September zum ersten Mal stattgefunden hat. Wir haben schon mit dem Kurator Ciprian Marinescu aus Berlin darüber gesprochen, er will das Format beibehalten.“

Die Veranstaltungen, die bis Jahresende noch auf dem Programm des Kulturzentrums stehen, sind breit gefächert und sprechen Jung und Alt an: „Die schon bekannte ´FilmparaDE´ startet am 22. Oktober in der Cărtureşti-Buchhandlung in der Mercy-Straße mit dem Film „Zeit der Kannibalen“. Außerdem bietet das Deutsche Kulturzentrum einen Theaterkurs für Kinder mit den zwei Schauspielerinnen des Deutschen Staatstheaters Temeswar, Olga und Silvia Török, an. Eine Großveranstaltung findet im November statt, es ist die Ausstellung ´Dimensionen einer Fläche´. Diese Ausstellung aus Deutschland ist auf Grafik-, Kommunikations- und Corporate-Design fokussiert und wird in der neuen Bibliothek der Universität „Politehnica“ stattfinden. Ebenfalls im November haben wir den Tag der offenen Tür in der Bibliothek. Und Anfang Dezember laden wir zu einem Jazz-Konzert mit der Band ´Drei im roten Kreis´ aus Frankfurt ein.“

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 14.10 2015, 15:57
die Zitate strotzen nur so von falschen Formulierungen, die nicht richtiges Deutsch sind. "Im Nachhinein" ist nicht das selbe wie "danach". Und das Wort "Aktivitäten" bedeutet auf Deutsch nicht das selbe wie im Rumänischen. Das gilt auch für das Wort "funktionieren". Trotzdem viel Erfolg der jungen Dame, das wird schon noch mit etwas Übung und berufsbedingtem Kontakt zu vielen Muttersprachlern.

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