Neue Notfallaufnahme in Temeswar

Stadtkrankenhaus wird demnächst ausgebaut

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Eine neue und viel größere Notfallstation wurde im Hof des städtischen Krankenhauses gebaut.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar – Eine neuen Krankenstation zur Notfallaufnahme wurde Anfang der Woche im städtischen Krankenhaus Temeswar/Timişoara eingeweiht. Auch das Gebäude des städtischen Krankenhauses soll demnächst saniert und ausgebaut werden. Bis vor Kurzem stand der Notfallstation ein zu kleiner und bereits sanierungsbedürftiger Raum im Erdgeschoss des Krankenhauses in unmittelbarer Nähe des Botanischen Gartens zur Verfügung. Seit Jahresanfang wurde ein neuer Gebäudeflügel im Hof des Krankenhauses gebaut. Seit dieser Woche können nun Patienten im neuen Gebäude empfangen werden. Die Station ist mit 17 Betten ausgestattet und hat neue Möbel und Medizinausrüstung, darunter auch ein neues Röntgengerät und ein modernes Gerät zur Wiederbelebung, bekommen. Auch mehr Personal wurde für die neue Notfallaufnahme angestellt. Insgesamt zehn Ärzte und 30 Krankenschwestern sind nun hier bereit, Patienten im Notfall zu betreuen und zu pflegen. Die Modernisierung und der Ausbau des städtischen Krankenhauses kosteten ungefähr 840.000 Euro und wurden mit Geld aus dem Temeswarer Haushalt finanziert.

Das städtische Krankenhaus hat zahlreiche Abteilungen und Kliniken, die in unterschiedlichen Räumen in fast einem Dutzend Bauten auf dem ganzen Gebiet der Stadt untergebracht sind. Die meisten davon funktionieren in untervermieteten, sanierungsbedürftigen Räumen. Für all diese sucht die Leitung des Krankenhauses zusammen mit dem Temeswarer Stadtrat Lösungen. Die Klinik für Onkologie ist vor einigen Jahren in ein ehemaliges Schulinternat auf dem Victor-Babe{-Boulevard umgezogen. Die Klinik für Dermatologie wird demnächst in ein Gebäude im Studentenviertel umziehen und für die ASCAR- und die Radiotherapie-Kliniken werden ebenfalls Lösungen im Rahmen des städtischen Immobilienbesitzes gesucht. Es besteht auch die Möglichkeit, dass diese beiden Kliniken nach dem Ausbau des städtischen Krankenhauses dort untergebracht werden.

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