Neue Starbucks-Filialen in Bukarest

Rumänischer Markt: schwarze Zahlen für Kaffeehäuser

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Bukarest (ADZ) - Die inzwischen in fast allen Großstädten Rumäniens präsente US-amerikanische Kaffeehauskette Starbucks plant bis Jahresende weitere Eröffnungen in der Hauptstadt Bukarest. In der Militari Shopping City im Bukarester Westen soll bis Jahresende das erste Starbucks-Drive-Through entstehen, das Starbucks in Rumänien betreiben wird. Ein ähnliches Geschäftsmodell hat der US-Riese bereits in Großbritannien, Polen und Deutschland getestet, in Südosteuropa hat man sich für den rumänischen Markt entschieden, da rumänische Großstadtkunden auf das Angebot von Starbucks sehr positiv reagiert haben. Die Militari Shopping City liegt günstig an der Ausfahrt zur Autobahn A1 Richtung Piteşti, die Straße gilt als eine der verkehrsreichsten Rumäniens. Ferner will Starbucks eine weitere Filiale in der Bukarester Innenstadt, in unmittelbarer Nähe der Rumänischen Nationalbank, eröffnen.

Die rumänische Starbucks-Kette wird nicht direkt vom amerikanischen Mutterkonzern betrieben, sondern über den polnischen Ableger Amrest, der für das Starbucks-Geschäft in mehreren europäischen Ländern verantwortlich ist. Die Marke Starbucks wurde in Rumänien zunächst von der griechischen Gruppe Marinopoulos betrieben, doch diese meldete Insolvenz, es übernahmen die Polen von Amrest, die stark in die Expansion der Kette investierten. Allein im vergangenen Jahr stieg der Starbucks-Umsatz in Rumänien auf 76,5 Millionen Lei, dies entsprach einem Zuwachs von knapp 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zur Konkurrenz von Starbucks in Rumänien gehören die Kaffeehauskette Gloria Jean’s aus Australien, die nur in Bukarest, Konstanza/Constanţa und Piteşti Filialen betreibt, sowie die kleine Tucano-Kette eines moldauischen Geschäftsmanns, die zurzeit in Bukarest, Klausenburg/Cluj-Napoca, Kronstadt/Braşov, Temeswar/Timişoara und Arad präsent ist und in der Republik Moldau, in Russland, Kirgistan sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Franchise-System aufbaut.

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