Neue Straßengebühr

Das wenige Geld war schwer vom Kreisrat zu teilen

Mittwoch, 13. März 2013

Kronstadt - Nachdem die Februar-Sitzung des Kronstädter Kreisrates ausgefallen war, wurden dessen Mitglieder zu der ordentlichen Sitzung am Montag einberufen.

Eine zweite Sitzung soll ebenfalls diesen Monat, innerhalb von zwei Wochen, stattfinden. Zwar stand die Wahl eines stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisrats nicht auf der Tagesordnung, wurde aber auf Vorschlag des Kreisratsvorsitzenden Aristotel Căncescu auf die Tagesordnung genommen. Zwei Vorschläge wurden eingereicht. Seitens der USL, der sich auch die PPDD-Vertreter anschlossen, wurde Mihai Popa (PSD) vorgeschlagen, seitens der PDL, der ehemalige Vizebürgermeister von Kronstadt/Braşov Adrian Gabor. Wie erwartet, vereinte der Fogarascher Rechtsanwalt Mihai Popa die meisten Stimmen (21) auf sich und wurde somit zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, nachdem sein Vorgänger Viorel Chiriac bei den Parlamentswahlen in den Senat kam. Für Adrian Gabor stimmten elf Ratsmitglieder. Von den 35 Mitgliedern waren 34 anwesend, 32 Stimmen waren gültig, zwei wurden bei der geheimen Wahl als ungültig erklärt.

Die Zuteilung der Gelder aus den Einkommenssteuern und jener aus der Mehrwertsteuer an die 58 Ortschaften des Kreises löste Unzufriedenheit aus. Die Ratsmitglieder wussten, dass die Zuteilungen um 20 Prozent geringer als im Vorjahr ausgefallen sind. Aristotel Căncescu (PNL) betonte: „Ich habe nichts Liberales in diesem Haushalt gesehen und habe es auch überall betont. Hoffen wir, dass noch einige unvorgesehene Zuwendungen kommen“. Trotzdem erfreuten sich einige Ortschaften größerer Zuteilungen, wobei Fogarasch/Făgăraş dabei mit 1.926.000 Lei bzw. weitere 514.000 Lei am besten versorgt wurde.

Da von der Regierung für Straßenreparaturen nur 6,42 Millionen Lei zugeteilt wurden, die nicht einmal für die Schneeräumung im Winter reichen, wie der Kreisratsvorsitzende betonte, machte dieser den Vorschlag, eine Gebühr für alle über zehn Tonnen schweren Großlaster auf den Kreisstraßen einzuführen. Bekanntlich gibt es landesweit schon eine Straßengebühr für alle Fahrzeuge. Bis zur nächsten Sitzung des Kreisrats wurde die Kreisdirektion für Straßen- und Brückenverwaltung beauftragt, eine diesbezügliche Studie auszuarbeiten und Vorschläge einzureichen. Anlass dieser Maßnahme ist die Kreisstraße DJ 104, die Hoghiz und Schirkanyen/Şercaia verbindet, und praktisch wegen des Schwerverkehrs kaum noch befahrbar ist.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 14.03 2013, 01:43
Vielleicht haben die Rumänen ihre Pferde zu früh zum Schlachter gebracht.Jetzt könnten sie viel Geld sparen.Das wird nix ,die Rumänen steuern immer schneller richtung Griechnland.

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