Neue Straßennamen in Temeswar

Rumänische Persönlichkeiten werden geehrt

Samstag, 09. Februar 2019

Foto: Dan Diaconu

Temeswar – Durch die Stadtentwicklung und den Bau zahlreicher Wohnungen am Rande der Stadt entstehen auch neue Straßen, Alleen und Gassen. Innerhalb der jüngsten Begegnung des Ausschusses für Namensgebung und –änderung in Temeswar/Timişoara wurden die Namen zahlreicher Persönlichkeiten als künftige Straßennamen ausgewählt.

Die Straßen sollen Namen jener Persönlichkeiten mit einem hohen Einfluss auf Temeswar und die Entwicklung Rumäniens im Laufe der Geschichte erhalten. Es geht um Bildhauer, Mathematiker, Sportler, Maler und Forscher. Darunter hat der Vizebürgermeister von Temeswar, Dan Diaconu, folgende Persönlichkeiten erwähnt: „[tefan Bertalan, eine wichtige Figur für das Temeswarer Kunstleben und Gründer der Schule für Design und experimentelle Kunst in der Bega-Stadt; [tefan C²l²r²{anu, einer der wichtigsten rumänischen Gegenwartsbildhauer; Grigore Moisil, Mathematiker und Vater der rumänischen Informatik; George Deve-reux, Gründer der Etnopsychiatrie; [tefan Covaci, Temeswarer Fußballspieler und Trainer; Costic² R²dulescu, ehemaliger Fußballtrainer der Politehnica- Temeswar-Mannschaft. Dies ist nur ein Teil der Persönlichkeiten, die wir durch Straßennamen ehren wollen“, schrieb Diaconu auf seiner persönlichen Facebookseite.
Laut weiteren Angaben der Vertreter des Bürgermeisteramts werden die Călărăşanu- und Bertalan-Straße im Mehala-Viertel und die Rădulescu- und Covaci-Straße in der Nähe des „Dan Păltinişanu“-Stadions zu finden sein. Die aktuelle Ghirlandei-Straße, auf der sich derzeit das Grigore-Moisil-Lyzeum befindet, wird in „Moisil“ umbenannt.

Rumänische Maler wie Ştefan Luchian, Sabin Bălaşa, Nicolae Tonitza sowie markante Frauen in der rumänischen Geschichte wie Ana Aslan, Martha Bibescu und Smaranda Brăescu werden ebenfalls demnächst durch Straßennamen in der Bega-Stadt geehrt. All diese Vorschläge werden in der kommenden Kommunalratssitzung zur Wahl vorgelegt. Der Beschluss muss dann auch von der Temescher Präfektur genehmigt werden.

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