Neue Studie bezüglich Flughafenrentabilität

Kronstädter Kreisratsmitgliedern wurde diese vorgelegt

Mittwoch, 12. März 2014

Kronstadt - Einleitend zu der am vergangenen Donnerstag einberufenen ordentlichen Sitzung des Kreisrats wurden die Ratsmitglieder über eine neue Studie bezüglich des zukünftigen Kronstädter Flughafens informiert. Mihai Pascu, stellvertretender Kreisratsvorsitzender, bot einige Daten der neuen Studie, die von der Gesellschaft KPMG vorgenommen wurde und die sich auf die nächsten 24 Jahre ab Flugplatz-Inbetriebnahme bezieht. Die neuen Daten werden als realitätsnäher betrachtet als die der 2007 ausgearbeiteten Dokumentation einer anderen Firma. Die vorgelegten Pläne zeigen, dass im Fall eines voll betriebsfähigen Kronstädter Flughafens im ersten Jahr zwischen 539.345 und 677.311 Passagiere abgefertigt werden könnten. Nach zehn Jahren würde die Zahl  der Fluggäste zwischen 616.736 und 774.499 liegen. Nach 20 Jahren  wären es mehr als  800.000. Wäre der Flughafen in Kronstadt in Betrieb, so wäre dieser ein ernster Konkurrent für die Flughäfen von Hermannstadt/Sibiu, Neumarkt/Tg. Mureş, Temeswar/Timişoara, Klausenburg/Cluj Napoca und Konstanza/Constanţa. Diesen Monat werden die Arbeiten am Weiterbau der Piste aufgenommen. Um die Arbeiten am internationalen Flughafen abschließen zu können, sucht der Kreisrat noch nach Finanzierungspartnern. Es fehlt das Geld für den Kontrollturm und die  Lichtmarkierungen. Insgesamt würde es 20 Millionen Euro benötigen, um das Projekt abzuschließen, doch hat die Regierung nichts davon zugeteilt. Der Kreisrat wird auch einen günstigen Kredit aufnehmen, aber das reicht nicht aus. Erneut wendete sich der Kreisratsvorsitzende Aristotel Căncescu an die Kronstädter Parlamentarier, um sich bei der Regierung einzusetzen, damit diese für die Verwirklichung des Flughafenprojekts Geld zur Verfügung stellt.

Was die Kreisstraße DJ 104 betrifft, die die Verbindung zwischen Hoghiz und Schirkanyen/Şercaia sichert und die  schon als „Weg der Schande“ bezeichnet wird, hat im Vorjahr das Entwicklungsministerium nur Gelder für die Straßenreparaturen innerhalb der Ortschaften zugesichert. Die einzige Lösung für die 24 Kilometer lange Strecke ist, dass sie von der Landesgesellschaft für Nationalstraßen und Autobahnen übernommen wird, um endlich hergerichtet werden zu können. Der Kreisrat beabsichtigt, auch die bisher von diesem herausgebrachte Wochenzeitung „ASTRA“ als Tageszeitung zu gestalten, doch unter einem anderen Namen, da von der Kreisbibliothek eine Kulturzeitschrift mit gleichem Namen erstellt wird.
Mehrere organisatorische Probleme, die auf der Tagesordnung standen, fanden ihre Lösung. Zudem wurden der Rücktritt eines Ratsmitgliedes, Gavril Matei, und der Direktorin der Generaldirektion für sozialen Beistand und Kinderschutz, Virginia Martin, gegen die gerichtliche Ermittlungen eingeleitet wurden, genehmigt. Kreisratsvorsitzender Aristotel Căncescu betonte im Plenum, dass auf Kreisebene die Allianz zwischen PNL und PSD so wie bisher gültig bleibt, selbst wenn auf Landesebene dieses nicht mehr der Fall ist.

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