Neue Wohnungen für junge Leute

Auch Stadt plant neue ANL-Wohnungen und -häuser

Donnerstag, 03. März 2016

Temeswar - Vor Kurzem wurden die vom Temescher Kreisrat finanzierten gründlichen Sanierungsarbeiten an dem Wohnblock nahe des Temeswarer Kreisspitals abgeschlossen. Diese 44 Appartements, vier Zweizimmer- und 40 Einzimmerwohnungen, werden zum Großteil (25 Appartements) von den Jungärzten des naheliegenden Kreisspitals bezogen. Die restlichen 19 Wohnungen werden jungen Beamten vom Temescher Kreisrat zugeteilt.
Laut dem Kreisratsvorsitzenden Titu Bojin sollen in nächster Zeit eine oder gar zwei Wohnungen aus diesem Wohnhaus den Piloten des SMURD-Hubschraubers zur Verfügung gestellt werden. Bekanntlich ist der künftige Standort dieses Hubschraubers, derzeit noch beim Arader Kreiskrankenhaus, noch ein Streitthema zwischen dem Arader und dem Temescher Kreisrat, das jedoch in Kürze entschieden werden soll. Die Mieter dieser 44 Wohnungen sollen eine Monatsmiete von zirka 50 Euro, also weit unter dem Marktpreis, bezahlen. Die Temeswarer Stadtverwaltung hat ebenfalls angekündigt, in nächster Zeit neue Wohnungen für Jugendliche aber auch speziell für junge Fachleute, Ärzte und Lehrer, zu errichten.

Geplant ist als Erstes der Bau von vier ANL-Wohnblocks in der Wohnzone Ion-Ionescu-dela-Brad. Je zwei Wohnblocks (Parterre und sechs Stockwerke) mit je 30 Appartements, also insgesamt 60 Wohnungen, sollen nach den bisherigen ANL-Bedingungen Jugendlichen und Jungfamilien (Alter 18 bis 35 Jahren) zu günstigen Mietpreisen übergeben werden. Hier soll zudem, nach einer Absprache mit der Gesundheitsbehörde und dem Kreisschulinspektorat, auch ein Wohnblock für Ärzte und einer für Lehrer, mit jeweils 30 Wohnungen, erbaut werden. Nach einer Absprache am Jahresanfang mit der Landesagentur für Wohnungsbau ANL erwägt die Kommunalverwaltung, seine zukünftigen Wohnbaupläne gar zu erweitern: Die Stadt möchte in Partnerschaft mit ANL erstmals in Temeswar/Timişoara 50 Wohnhäuser mit jeweils 300 Quadratmeter Fläche für junge Leute errichten. Dafür will die Stadtverwaltung auch das Baugelände in einem Stadtviertel zur Verfügung stellen.

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