Neuer Glanz für altes Schmuckstück

Militärsanatorium „König Ferdinand I” soll saniert werden

Mittwoch, 05. September 2018

Der Pavillon 6 war in seiner letzten Funktionsphase Sitz der kommunistischen und unmittelbar postkommunistischen Kurortverwaltung unter Ilie Cristescu, um anschließend dem Verfall überlassen zu werden. (Foto: Zoltán Pázmány)

Bereits in diesem Herbst soll eine repräsentative Immobilie des Badekurorts Herkulesbad renoviert werden. Das Verteidigungsministerium hat die Ausschreibungen abgeschlossen zur Sanierung und zum Umbau des Pavillions 6, des ehemaligen „Militärsanatoriums König Ferdinand I”, das wieder zu einem Kursalon für Militärs werden soll, vor allem für Versehrte von den weltweiten Einsatzorten des rumänisches Berufsheeres in Krisenherden.

Laut Verteidigungsminister Mihai Fifor (PSD), der das Projekt 2017 aus der Taufe gehoben hat, könnten die Bauarbeiten bereits Mitte September beginnen. Dazu das Pressebüro des Verteidigungsministeriums MapN: „Die Direktion für Domänen und Infrastruktur des Nationalen Verteidigungsministeriums hat die Prozedere zur Sanierung und Neugestaltung der historischen Immobilie im Zentrum des Kurorts Herkulesbad gestartet, des ehemaligen königlichen Militärsanatoriums `König Ferdinand I`. Zur Stunde sind noch einige öffentliche Ankaufsprozedere zu tätigen, vor allem die Evaluierung der Angebote ist abzuschließen. Je nach dem Datum der Unterzeichnung des Ausführungsvertrags rechnen wir mit Umbaubeginn Mitte September dieses Jahres. Die voraussichtliche Bauzeit ist auf 36 Monate angesetzt.”

Im Moment hänge alles noch davon ab, ob es im Anschluss an die Bekanntgabe des Ausschreibungssiegers noch Beanstandungen geben wird und binnen welcher Frist darüber entschieden wird. „Das ehemalige Sanatorium König Ferdinand I war einmal ein Kursanatorium für Militäts, die sich zur physischen und psychischen Gesundung hier aufhielten”, sagte Verteidigungsminister Fifor im Herbst 2017, als er das Projekt der Sanierung und Wiederinbetriebnahme erstmals vorstellte. „Ich bin sehr an diesem Projekt zur fortschreitenden hollistischen Wiedergesundung der Militärs interessiert, die auf diversen Einsatzfeldern verwundet wurden. Nicht zuletzt können wir einem architektonischen Schmuckstück des Kurorts seinen alten Glanz wiedergeben.”

 

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