Neuer ICR-Chef räumt Kontakte zur Securitate ein

Mittwoch, 17. Juli 2013

Bukarest (ADZ) - Der seit wenigen Wochen eingesetzte Chef des Rumänischen Kulturinstituts (ICR), Lilian Zamfiroiu, hat in der Tageszeitung „Adev²rul“ frühere Kontakte zur ehemaligen kommunistischen Geheimpolizei Securitate eingeräumt: Er habe während seiner Studienzeit einige Male Informationen über die an der Universität Jassy tätigen ausländischen Lehrkräfte geliefert. Als Spitzel sieht Zamfiroiu sich jedoch nicht – er sei keine Verpflichtungserklärung eingegangen, sondern habe lediglich Fragen betreffend zwei ausländische Lektoren beantwortet. Befragt sei er stets im Büro des Dekans worden, die Fragen seien dabei oft ausgesprochen belanglos gewesen. Über Studienkollegen habe er nie Auskunft erteilen müssen, fügte Zamfiroiu hinzu.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 19.07 2013, 23:45
Das mußte ich zweimal lesen. Der Herr Manfred ruft zu einen internationalem Boykott auf.Der Manfred von Ebsch Seid.Ruft zu einem internationalen Boykott auf.Das sind Folgen von gebrannten rumänischem Schnaps.Die romanisierten müssen unbedingt in den Zoo,bevor die neue von mir endeckte Spezie Mensch ausstirbt.
Manfred, 17.07 2013, 13:28
Unmöglich,das der verlängerte Arm der Securitate immer noch aktiv sein kann.In diesem Fall rufe ich zu einem internationalen Boykott auf!
Ottmar, 17.07 2013, 11:33
Und der Dekan der offensichtlich auch Securitate Spitzel war kriegt wahrscheinlich als Revoluzzer eine fette Pension. Möchte ich fast wetten. Lilian Zamfiroiu hätte sich auch weigern können mit der Securitate zusammen zu arbeiten, wie das Frau Herta Müller gemacht hat. Was sagt und das. Alle Spitzenleute die jetzt in Rumänien an der Macht sind, haben eine Securitate Karriere hinter sich.
Herbert, 17.07 2013, 10:05
Es ist schon unglaublich - mehr als 23 Jahre nach der sogenannten Revolution ist noch immer dieses Securitate-Gesindel aktiv! So ein Land sollte eigentlich keinen Platz in der Europäischen Union haben.

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