Neuer Produktionsstandort von Dräxlmaier

Es handelt sich um zwei Werkhallen bei Zeiden – eine 50-Mio-Euro-Investition

Freitag, 17. April 2015

Kronstadt – Premierminister Victor Ponta beteiligte sich am Donnerstag bei der Eröffnung eines neuen Produktionsstandortes bei Zeiden/Codlea des deutschen Automobilzulieferers  Dräxlmaier. Es handelt sich um zwei Werkhallen mit einer Gesamtfläche von rund 25.000 Quadratmetern, wo Bordnetzsysteme, Mittelkonsolen und Türmodule hergestellt werden sollen. Die Gesamtinvestition beträgt rund 50 Millionen Euro; dadurch werden in einer ersten Etappe 500 weitere Arbeitsplätze geschaffen.

Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten nahmen teil der deutsche Botschafter in Rumänien, Werner Hans Lauk, Arbeitsministerin Rovana Plumb, der Kronstädter Kreispräfekt Mihai Mohaci sowie Barbara Bergmeier, Direktorin für Produktion und Logistikder  Dräxlmeier Group und Marius Suranyi, Direktor der Zeidner Dräxlmaier-Filiale. Die neuen Werkhallen verfügen über hochmoderne Anlagen, so dass die anspruchsvollsten Qualitätsvorgaben erfüllt werden können, sagte Frau Bergmeier. Es handle sich um eine bemerkenswerte  Investition der Dräxlmaier-Gruppe, die auch zur Festigung der rumänische Wirtschaft beitrage.

Premier Ponta bezog sich nach der Eröffnung auch auf zwei wichtige Infrastrukturprojekte im Raum Kronstadt/Braşov: der neue Flughafen bei Weidenbach/Ghimbav und der Bau der Autobahn zwischen Comarnic und Kronstadt. Beim Flughafen müsse zuerst geklärt werden, ob der Kreisrat das Projekt allein abwickeln will oder es ans Transportministerium abgibt, und ob es an eine Regionalstrategie angepasst wird. Die Flughäfen in Hermannstadt/Sibiu, Neumarkt/Tg. Mureş und Kronstadt könnten zusammen bestehen, wobei jeder einzelne ein eigenes Profil entwickelt. Was den Bau der Autobahnstrecke Kronstadt – Comarnic betrifft, so fehle, seiner Meinung nach, ein gemeinsamer politischer Wille für die Finanzierung im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft, sagte Ponta. Wahrscheinlich werde diese Autobahn-Teilstrecke mit Geldern aus dem Staatshaushalt gebaut werden … wenn diese Gelder zur Verfügung stehen.

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