Neuer Rekord auf rumänischer Autobahn erzielt

Dienstag, 23. Februar 2016

Bukarest (ADZ) – Ein 26-Jähriger hatte es auf der Autobahn A3 zwischen Turda und Floreşti besonders eilig: Er ging der Autobahnpolizei mit einer Geschwindigkeit von immerhin 246 Stundenkilometern in die Radarfalle – ein neuer landesweiter Spitzenwert. Die Rekordfahrt war jedoch für drei Monate der letzte Ausflug des jungen Rennfahrers, da sein Führerschein umgehend eingezogen wurde. Hinzu sei gegen ihn ein Bußgeld von 945 Lei erhoben worden, so die Verkehrspolizei. Auf dem fertiggestellten Teilabschnitt der A3 kommt es immer wieder zu zweifelhaften Rekordjagden.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 23.02 2016, 23:45
@Ottmar : Ihrer Anlayse und Vorschlägen diesbezüglich stimme ich uneingeschränkt zu !
Ottmar, 23.02 2016, 11:45
Kritiker du hast Recht. Rumänien sollten sich einmal an der Schweiz orientieren. Ist sehr interessant denn:.

In der Schweiz würde dieser Raser für 1-2 Jahre ins Gefängnis gehen. Sein Fahrzeug würde eingezogen werden und er hätte eine Strafe von 10000 - 20000 Franken zu zahlen

.Auszug aus der schweizer Verkehrsordnung für Raser.

Auszug: Bundesamt für Strassen Astra

Massnahmen gegen Raser:

Ein Raserdelikt liegt vor, wenn die vorgeschriebene Geschwindigkeit wie folgt überschritten wird: ◦ in der 30er-Zone: um 40 km/h
◦ innerorts (50er-Zone): um 50 km/h
◦ ausserorts (80er-Zone): um 60 km/h
◦ auf Autobahnen (120er-Zone): um 80 km/h
Folge: Führerausweisentzug für mindestens 2 Jahre, im Wiederholungsfall für immer. Eine ausnahmeweise Wiedererteilung ist erst nach 10 Jahren wieder möglich, wenn ein positives verkehrspsychologisches Gutachten vorliegt. Zudem wird die Strafandrohung bei Raserdelikten verschärft. Neu gilt eine Mindestfreiheitsstrafe von 1 Jahr, und die Höchststrafe wird auf 4 Jahre Freiheitsstrafe angehoben.

Einziehung und Verwertung von Motorfahrzeugen:

Bei groben Verkehrsregelverletzungen (z.B. grobe Geschwindigkeitsübertretung) kann das Fahrzeug eingezogen und verwertet werden, sofern der Täter oder die Täterin dadurch von der Begehung weiterer Delikte abgehalten werden kann.
Kritiker, 23.02 2016, 09:40
Die Strafe ist viel zu gering!

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