Neuer Tursib-Betriebshof

Die Ausstattung der Busflotte und der Haltestellen wird fortgesetzt

Dienstag, 28. Januar 2014

Elektronische Anzeigetafeln wie diese in der Schewisgasse sollen heuer in weiteren sechs Bushaltestellen aufgestellt werden. Foto: Hannelore Baier

Hermannstadt - Die Dokumentation für das Umsetzen des Vorhabens, einen neuen Betriebshof zu errichten, hat das öffentliche Nahverkehrsunternehmen Tursib abgeschlossen. In Kürze wird ein Vertrag mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) über 4,8 Millionen Euro unterzeichnet, um die Mittel für das Errichten der Anlage zu erhalten. Die Ausschreibung der Arbeiten soll im Mai erfolgen, teilte Bürgermeister Klaus Johannis am Donnerstag auf der Pressekonferenz mit.

Der derzeitige Betriebshof an der Jungen-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii ist längst zu klein, um eine zeitgemäße Wartung der Busflotte zu gewährleisten. Der neue Betriebshof auf einem Areal von rund 33.000 Quadratmetern entsteht im Industriegebiet im Westen der Stadt und wird über einen Busbahnhof, eine Wasch- und eine Wartungsanlage, eine Tankstelle sowie Ateliers und ein Verwaltungsgebäude verfügen. Das Grundstück des derzeitigen Betriebshofs wird verkauft, mit dem Erlös soll ein Teil der EBWE-Raten-Rückzahlung beglichen werden.

Das Investitionsprogramm von Tursib sieht für 2014 ferner das Ausstatten aller Busse mit der elektronischen Anzeige der befahrenen Route vor. Desgleichen sollen in Kooperation mit dem Rathaus in weiteren sechs Haltestellen elektronische Anzeigetafeln aufgestellt werden, auf denen das Eintreffen bzw. die bis zur Ankunft der Busse verbliebene Zeit abzulesen ist. Derzeit befindet sich eine solche Tafel nur vor dem Armeehaus in der Schewisgasse/Bd. Victoriei. In der Aufgabenliste für 2014 steht sodann die Ausstattung von weiteren 45 Bussen mit elektronischen Fahrkartenentwertern, 55 Fahrzeuge verfügen bereits über dergleichen. Auch sollen vier neue Busse mit jeweils 170 Plätzen angekauft werden, um die vorhandene Flotte zu erweitern.

Die Tursib-Busse sind alle mit GPS ausgestattet, Geräte, über welche sämtliche Einsätze der Fahrzeuge aus dem Dispatchment verfolgt werden können. Über dieses seit Dezember 2013 voll in Betrieb genommene System wird die Synchronizität im Einsatz der öffentlichen Verkehrsmittel verbessert.

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