Neuer Wizz-Air-Standort in Hermannstadt

Freitag, 08. April 2016

Die Gründung des neuen Standortes Hermannstadt und die Einführung neuer Flugrouten gab der Chief Commercial Officer György Abrán am Mittwoch bekannt.
Foto: Wizz Air

Hermannstadt – Den Beginn des Betriebes am neuen Standort in Hermannstadt/Sibiu im Monat August und die Einführung vier neuer Flugrouten vom Internationalen Flughafen Hermannstadt gab die Billigfluggesellschaft Wizz Air anlässlich einer Pressekonferenz bekannt. Desgleichen werden ab Suceava demnächst Flüge nach Luton/England gehen. Mit diesem Angebot an angeflogenen Flughäfen ist die Wizz Air der größte Fluggastbeförderer in Rumänien und ab August wird somit Hermannstadt dessen siebter Standort. Gleichzeitig mit dem neuen Airbus A320, der in Hermannstadt stationiert sein wird, führt der Low-Cost-Betreiber Flüge nach Nürnberg, München und Memmingen sowie Mailand, Bergamo und Madrid ein. Die aktuelle Anzahl der Flüge zwischen Hermannstadt und Luton wird auf fünf pro Woche erhöht.

In den neuen Standort in Hermannstadt hat die Wizz Air 100 Millionen Euro investiert und schafft somit 36 neue Arbeitsplätze für Personen in der Region, welche die Flugmannschaften der neuen Maschine bilden werden. Abgesehen von den dadurch rund 600 Mitarbeitern, welche die Fluggesellschaft in Rumänien beschäftigt, will sie auch zur Schaffung indirekter Arbeitsplätze im Flughafen selber, im Transportwesen sowie der Tourismusindustrie beitragen. Die Flugtickets zu den neuen Flugzielen sind bereits ab 69 Lei, auf der Internetseite www.wizzair.com, verfügbar. Nach Nürnberg kann jeden Montag, Mittwoch und Freitag geflogen werden, nach München und Memmingen jeden Donnerstag und Sonntag, Mailand, Bergamo und Madrid sind dienstags und samstags zu erreichen und ab Suceava gehen die Flüge nach Luton am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Mit ihren 19 hier stationierten Maschinen fliegt die Wizz Air zur Zeit 114 Routen in 16 Ländern von den Flughäfen in Rumänien an. Die Gesamtsumme der inländischen Investition beträgt knapp 2 Milliarden Euro.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 08.04 2016, 08:43
Wizz-Air ist mir sehr sympathisch, bin auch schon einmal von Klausenburg mit denen geflogen. Eine Verbindung nach Österreich wäre nett, aber das wird es wohl nicht so schnell spielen, weil die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines dort keine Konkurrenz duldet und Billigflieger keine Chance haben, weder in Wien, Graz, Linz oder Salzburg. Auch das ist eine Form von Korruption und Monomachtmissbrauch.

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