Neues Fest der Filme in Hermannstadt

Das Filmfestival ESTE setzt auf den künstlerischen Aspekt der Filme

Donnerstag, 24. März 2016

Hermannstadt – Das Filmfestival ESTE vom 24. zum 27. März in Hermannstadt debütiert mit über 30 ausgezeichneten europäischen Filmen. Die gute Filmauswahl könnte das jüngste Festival in Rumänien zu einem Erfolg werden lassen. Mit den beiden Themen des Festivals „Das Beste aus Europa„ und “Rumänischer Film“ bringt das Festival eine Auswahl vom Neuesten in der Filmwelt zusammen, und setzt darauf, dass Filme künstlerische Erzeugnisse sind und nicht allein der Unterhaltung dienen. Das Programm sieht Vorführungen in der Buchhandlung Habitus (Kleinen Ring/ Piaţa Mică 4), im Andrew’s Scottish Pub (Reispergasse/Avram Iancu 11) und in der Großen Aula der Lucian-Blaga-Universitätsbibliothek (Lucian-Blaga-Straße 2A) vor. Eintrittskarten sind in der Buchhandlung Habitus montags-samstags von 10 bis 20 Uhr, sowie an der Kasse der Projektionssäle vor der jeweiligen Ausstrahlung.

Uneingelöste Platzreservierungen werden 15 Minuten vor Beginn für den Verkauf freigegeben. Der Eintritt kostet 10 Lei für eine Projektion, beziehungsweise 20 Lei für die Sonderveranstaltung „Marathon“ am Samstag ab 20 Uhr für mehr als sieben Stunden im Scottish Pub, in der die Trilogie Millenium (Schweden, Dänemark, Deutschland, 2009), gezeigt wird. Freier Eintritt gilt für die Kurzfilme „In Frame“ (Ungarn, neunziger Jahre) am 24. März um 21 Uhr im Scottish Pub, sowie für den Dokumentarfilm „Zwei Szekler“ (Ungarn, 2014) am 25. März in der Buchhandlung Habitus. Diese werden mit englischen Untertiteln gezeigt, wie auch die rumänischsprachigen Filme. Andere Sprachen werden mit rumänischen Untertiteln vorgeführt.

Eröffnet wird das Festival mit einer Gala-Ausstrahlung des Films über Inzest „Ilegitim“ (Rumänien, 2016) in Anwesenheit des Regisseurs Adrian Sitaru am 24. März um 20 Uhr in der großen Aula der Universitätsbibliothek. Eine weitere Vorführung findet am 27. März um 20 Uhr 30 in der Buchhandlung Habitus statt. Cristian Porumboius neuester Film, die erfolgreiche Komödie „Comoara“ (Der Schatz) (Rumänien, 2015) kann am 26. März um 18 Uhr in der Universitätsbibliothek gesehen werden.
In Deutscher Sprache werden gezeigt „Amour Fou“ (verrückte Liebe) (Österreich, 2014), in Jessica Hausners Regie, eine Verfilmung der Suche Heinrich Kleists nach einer Partnerin nicht fürs Leben, sondern fürs Sterben, und „Phoenix“ (Deutschland, 2014), in Christian Petzolds Regie, ein Drama, das die Geschichte einer das Konzentrationslager überlebenden Sängerin erzählt. Die Filmvorführungen finden jeweils am 24. März um 14 Uhr und am 25. März um 16 Uhr in der Universitätsbibliothek statt.

Wer „Das Turiner Pferd“ (Ungarn, 2011) noch nicht kennt, kann dieses nachholen: ein Meisterwerk des Regisseurs Bella Tarr, eigenen Angaben nach sein letzter Film, ein wunderschönes philosophisches Filmdrama ausgehend von einem prägenden Ereignis im Leben Friedrich Nietzsches. Der Film wird am 27. März um 15 Uhr in der Buchhandlung Habitus gezeigt. Der letztes Jahr oscargekrönte Film des ehemaligen Regieassistenten Bella Tarrs, László Nemes, „Der Sohn des Saul“ (Ungarn, 2015), ist am 26. März um 20 Uhr in der Universitätsbibliothek zu sehen. Wer an letzterem interessiert ist, sollte auch die  Kurzfilme Nemes’ am Donnerstag nicht verpassen. Das Festival bietet des Weiteren auch hochinteressante Dokumentationen an. Der bei Fans und in der Filmwelt berühmt gewordene Dokumentarfilm zum Leben der Sängerin Amy Winehouse, „Amy“ (Großbritannien, 2015), kann am 27. März um 20 Uhr im Scottish Pub gesehen werden. Das Programm und weitere Informationen zum Festival und den einzelnen Filmen sind bei der Internetadresse www.estefilm. ro zu finden.

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