Neues Mineralwasser aus dem Bergland

„Apa Aur`a“ mit erhöhtem Ph-Wert und Gold- und Silberionen aus Eisenstein

Mittwoch, 06. Juli 2016

Das Luxus-Mineralwasser „Apa Aur´a“ wurde vom International Taste & Quality Institute Brüssel ausgezeichnet. Horaţiu Rada ist einer der drei Temeswarer Investoren, die im Banater Bergland die Abfüllfabrik eröffneten.

 Bokschan/ Eisenstein – Der 92-jährige Mineraliensammler Constantin Gruescu aus Eisenstein/Ocna-de-Fier hat lange Jahre vergeblich plädiert für eine wirtschaftliche Nutzung der zahlreichen Mineralwasserquellen vom Südrand des Banater Erzgebirges, wo es an Wirtschaftsmöglichkeiten mangelt, seit der Bergbau eingestellt wurde. Vor zwei Jahren hatte ihn eine Gruppe Unternehmer aus Temeswar besucht. Und die bissen an.

Sie ließen erst mal die von Gruescu gelobten Mineralwasserquellen untersuchen und entschieden sich dann, eine Abfüllfabrik zu bauen. Ihre Aufmerksamkeit hatte eine Quelle erregt, die Wasser von hohem Ph-Wert (was dem Sauerstofftransport im Blut günstig ist – Trinkwasser hat idealerweise einen Ph-Wert zwischen 6,5 und 9,5) und mit Gold- und Silberionen enthält. Sie tauften es „Apa Aur´a“ und stuften es, aufgrund der chemischen Analysen, als Luxus-Mineralwasser ein, das weniger für den Groß- und Einzel-Handel, als mehr für gehobenere Restaurants bestimmt ist.

Beim ersten internationalen Vergleich, bei dem es vorgestellt wurde, ist „Apa Aur´a“ von iTOi Brüssel (International Taste & Quality Institute) am 2. Juni mit drei Sternen beim „Senior Taste Award 2016“ ausgezeichnet worden.

Das fünfte Banater Mineralwasser, das industriell abgefüllt wird – nach den beiden historischen von Busiasch und Lippa sowie nach Herkulesbad und Calina bei Dognatschka/Dognecea im Banater Erzgebirge (Markenname: „Perenna“) – wird seit Juni 2016 in Eisenstein abgefüllt und definitiv dem Luxussegment der Mineralwässer zugeordnet. Deshalb wird es auch vorwiegend in Glasflaschen gehandelt. Ein Großteil des Abgefüllten wird exportiert.

Der wiedergewählte Bürgermeister von Eisenstein, Petre Panescu, ist stolz auf diese Abfüllfabrik: „Die Investition gehört zu einem Mehrere-Millionen-Euro-Projekt. Die ganzen Analysen, Genehmigungen, Autorisierungen, Bauten, Anlagen usw. mit eingeschlossen. Die Abfüllanlage hat eine Monatskapazität von zwei Millionen Flaschen. Sie ist noch ausbaufähig.“

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