Neues Stadion für Temeswar

Machbarkeitsstudie noch 2015

Mittwoch, 11. Februar 2015

Das alte Stadion hat zwar nahezu 40.000 Sitzplätze, doch zeitgemäß ist es längst nicht mehr. Mit Leichtathletikpiste und ohne Überdachung hinkt es internationalen Maßstäben weit hinterher. Luftaufnahme: Zoltán Pázmány

Ein zeitgemäßes Stadion bekommt Temeswar auf jeden Fall, auch wenn die alten Pläne über den Haufen geworfen wurden und die Arena nach neuesten Informationen deutlich kleiner ausfallen wird, als dies zunächst geplant war. Auch der Standort wird nicht der ursprünglich angedachte sein. Unter diesen Umständen verspricht der Temeswarer Bürgermeister Nicolae Robu ein Stadion mit 5000 Plätzen, „aber mit der Möglichkeit, in einer künftigen Ausbauphase die Kapazität zu erhöhen“.


In der neuen Arena sollen vor allem die Heimspiele der Temeswarer Rugbymannschaft Saracens RCM UVT Temeswar ausgetragen werden. Als neuer Standort ist ein derzeit ungenutztes Grundstück des ehemaligen Großbetriebs Electrotimis in der Nähe der Busiascher Straße im Gespräch.  Die Pläne, das Stadion  auf dem Grundstück des CFR-Sportkomplexes zu errichten, hat die Stadtverwaltung anscheinend verworfen: „Wir wollen nicht unnötig in Prozesse verwickelt werden“, wird Bürgermeister Robu in der Sportpresse zitiert und will so einem eventuellen Rechtsstreit um den Baugrund aus dem Weg gehen.

Zwar wird das neue Stadion zunächst nur 5000 Sitzplätze haben, doch das Gesamtkonzept wird so angelegt, dass es in einer weiteren Ausbauphase vergrößert werden kann. In diesem Jahr werden wahrscheinlich Machbarkeitsstudie und technischer Entwurf erstellt, wie die Banater Zeitung kurz vor Redaktionsschluss erfuhr.

Der Grundgedanke einer neuen Sportanlage in Temeswar ist nicht neu. Bereits in der Zeit, als Geldgeber Marian Iancu mit den Fußballern von Poli Temeswar Meisterambitionen hegte, gab es Pläne für ein neues Stadion. Vorschläge dazu gab es genug, doch ein Standort fand sich nicht. Eine Arena unter der Schirmherrschaft des Kreisrates, 20 Kilometer von Temeswar entfernt, bei Kowatschi/Covaci, war im Gespräch, dann eine im Stadtteil Mehala und sogar der Abriss des alten Dan Paltinisanu-Stadions und ein Neubau auf gleichem Areal standen zur Debatte.

 

 

 

 

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