Neueste Stefan Jäger-Monographie

Stefan Jäger-Museum mit Ausstellung und Buchvorstellung

Dienstag, 18. August 2015

Das „Stefan Jäger“-Museum wurde im Haus, das das Atelier des Künstlers beherbergte, eingerichtet.
Foto: Sergiu Dema

Temeswar/Hatzfeld – Gleich zwei Veranstaltungen – eine Vernissage und eine Buchpräsentation – hat das „Stefan Jäger“-Museum in Hatzfeld/Jimbolia in dieser Woche geplant. Die Ausstellung „Etnos (Altfel)“ mit während des gleichnamigen Künstlercamps in Hatzfeld angefertigten Arbeiten wird nun auch in der Helios-Galerie der Temeswarer Zweigstelle des Rumänischen Künstlerverbands am Donnerstag, den 20. August, um 19 Uhr, eröffnet. Das Künstlercamp „Etnos (Altfel)“ gehört zu den jüngsten Projekten des „Stefan Jäger“-Museums, an dem u.a. auch zwei Künstler aus Deutschland mit eingebunden waren. Die von den 12 teilnehmenden Künstlern geschaffenen Werke wurden zuerst anlässlich des Hatzfelder Stadtfestes 2015 dem Publikum gezeigt. In Temeswar/Timişoara werden die über 20 Arbeiten zusammen mit Holzplastiken und Fotos aus der unlängst im „Stefan Jäger“-Museum veranstalteten Einzelausstellung des Arader Bildhauers Dumitru Şerban sowie mit Fotos des Hatzfelder Bildhauers und Fotografen Theophil Soltesz aus der Ausstellung „Ecouri cotidiene“ (Alltägliche Echos) ebenda gezeigt. Über die Arbeiten in der Ausstellung „Etnos (Altfel)“ in Temeswar wird sich, gleich bei der Vernissage in Hatzfeld, der Künstler und Hochschullehrer Gabriel Kelemen von der Temeswarer Kunstfakultät äußern. Die Ausstellung kann bis zum 2. September in der Helios-Galerie in Temeswar gesehen werden.

Am Samstag, den 22. August, um 16. Uhr, ist die Vorstellung der rumänisch-deutschen „Stefan Jäger“-Monographie von Hans Schulz und Maria Schulz im „Stefan Jäger“-Museum in Hatzfeld vorgesehen. Maria Schulz hat mehrere Bücher über den Maler Stefan Jäger verfasst. Sie war Zeichenlehrerin an der Hatzfelder Schule und hat über 15 Jahre auch das „Stefan Jäger“-Museum betreut. Die jetzige Kuratorin des Museums ist die Künstlerin Angela Chici, eine Absolventin der Temeswarer Kunsthochschule, Fachrichtung: Restaurierung und Konservierung. Die zweisprachige „Stefan Jäger“-Monographie von Maria Schulz wurde in diesem Jahr im Temeswarer „Art Press“-Verlag veröffentlicht. Für die Herausgabe des Buches ist Ina Bucur, die Tochter von Maria und Hans Schulz, zuständig, die somit ihrer vor sechs Monaten verstorbenen Mutter gedenken will. Das letzte Buch von Maria Schulz wird vom Hatzfelder Schriftsteller Dragomir Ciobanu, Lehrer und ehemaliger Leiter der Stadtbibliothek in Hatzfeld, vorgestellt. Veranstalter der Events sind das „Stefan Jäger“-Museum und das Bürgermeisteramt Hatzfeld, wobei die Ausstellung „Etnos (Altfel)“ in der Helios-Galerie in Temeswar in Zusammenarbeit mit der Temeswarer Zweigstelle des Rumänischen Künstlerverbands organisiert wird.

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