Nicht nur den Norden, die ganze Ostflanke stärken

Băsescu über Anliegen Rumäniens beim NATO-Gipfel

Freitag, 05. September 2014

Foto: presidency.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Vor dem NATO-Gipfel, der gestern in Cardiff (Wales) begonnen hat, tagte Mittwoch in Bukarest der Oberste Verteidigungsrat (CSAT). Präsident Traian Băsescu sagte nachher, der CSAT habe ihm nicht ein Mandat für Verhandlungen erteilt, weil bereits seit etwa zwei Monaten Präsidentschaft, Außenministerium und Verteidigungsministerium Verhandlungen führen.

Man wollte vielmehr die Anliegen unseres Landes zusammenfassen. Rumänien sei der Ansicht, dass nicht nur der Nordosten, sondern die gesamte Ostflanke der NATO gestärkt werden muss, das bedeute die Einbeziehung des Landes in die ständigen Warn- und Reaktionssysteme. Rumänien habe ein starkes Interesse, dass mehr NATO-Schiffsmanöver im Schwarzen Meer stattfinden, als ein Gegengewicht zur Präsenz der russischen Flotte in diesem Raum.

Der CSAT ist damit einverstanden, dass Kampfflugzeuge der NATO-Staaten auf dem Gebiet Rumäniens stationieren, diese sollen zusammen mit der rumänischen Luftwaffe die Polizei des Luftraums stellen. Dazu werden auch 200 Militärs aus NATO-Staaten gehören.

Băsescu erwartet, dass dieser Gipfel auch die Haltung der NATO zu einem „hybriden Krieg“ klärt, wie er jetzt in der Ukraine stattfindet. Es sei auch wahrscheinlich, dass die USA wieder die Verpflichtung vorbringen werden, dass jedes Land 2 Prozent des BIP für die Verteidigung bereitstellen muss.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 09.09 2014, 23:57
Norbert hier istdein Wunsch leider nur ein Hirngespinst
Norbert, 08.09 2014, 21:11
Ja da haben die Rumänen wohl ein schlechtes Gewissen.Jetzt gibts Muffesausen.Vor lauter Muffesausen kriegen die Rumänen gar nicht mit,das die Gefahr aus Schottland kommt.Nächste Woche wird dort abgestimmt. Ob Schotland austritt.es gibt eine letzte Umfrage die einen ganz knappen Austritt signalisiert. Die Ungarn in Ihrer Heimat,die von Rumänen verwaltet werden.Schauen da ganz easy hin..Das können wir auch,sagen die sich..Und bei den Ungarn geht es nicht knapp aus.eher über 90 Prozent...

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