Nordbahnhof ist Treffpunkt für Straßenhunde

Dutzende Tiere wurden in den letzten Tagen eingefangen

Mittwoch, 15. Januar 2014

Temeswar - Hundefänger haben am Montag über 30 herrenlose Hunde am Nordbahnhof eingefangen. In den letzten zwei Wochen wurden dort zwei Männer angegriffen, einer erlitt schwere Kopfwunden und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Der Mann hat sich inzwischen erholt, möchte aber die rumänische Bahngesellschaft (CFR) auf Schmerzensgeld in Höhe von einer Million Euro verklagen. Die beauftragte Gesellschaft Danyflor sei beim Hundefang auf Widerstand gestoßen. CFR-Angestellte hätten die Hundefänger bei ihrer Arbeit behindert. Man vermutet, dass die Vierbeiner als Wachhunde eingesetzt wurden. Besonders in der Nähe der Hallen, wo die Restaurantwagen gereinigt werden, würde ein Großteil der herrenlosen Hunde zusammenkommen. Wahrscheinlich erhalten sie dort Essen von den Mitarbeitern. Bei wem genau die Schuld liegt, kann die Stadt noch nicht mit Gewissheit sagen, weil die Hallen am Nordbahnhof verschiedenen Unternehmen und Gesellschaften gehören.
Für Einsätze benötigt Danyflor mehrere Hundefänger, weil es zwischen den Waggons schwierig sei, die Tiere einzufangen. Viele flüchten und verstecken sich unter den Wagen.
 

Kommentare zu diesem Artikel

ottmar, 16.01 2014, 01:11
Das Schmerzensgeld koennen ja die beruehmten Schweizer Tierhilfeorganisationen zahlen

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