Notbrücken durch Reibnieten errichtet

Idee eines Temeswarer Bauingenieurs ausgezeichnet

Freitag, 04. Oktober 2013

Dr. Lucian Blagas Projektidee, Notbrücken aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit Hilfe des Reibnietens zusammenzufügen, wurde in Nordirland ausgezeichnet.
Foto: Zoltán Pàzmány

Temeswar – Besondere Verdienste finden Anerkennung. So auch die Idee des Temeswarer Bauingenieurs Dr. Lucian Blaga, die vor Kurzem mit dem Nachwuchspreis des Wettbewerbs „Early Career Researcher´s Competition“ an der Queens Universität in Belfast ausgezeichnet wurde. Blagas Projektidee, Notbrücken aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit der neuen Technologie des Reibnietens zusammenzufügen, setzte sich gegen acht weitere Finalisten durch. Lucian Blaga, 29, ist Absolvent der Nikolaus-Lenau-Schule in Temeswar. Nach dem Abitur studierte er Bauingenieurwesen in deutscher Sprache an der TU Politehnica und war schließlich als Hochschulassistent an der Technischen Universität in Temeswar tätig.

Zurzeit ist Lucian Blaga, der vor etwa zehn Jahren auch als Mitarbeiter der ADZ aktiv war, als Werkstoffforscher am Helmholtz-Zentrum in Geesthacht, Deutschland, angestellt. Dank seiner Idee, die Notbrückenbauteile mit Hilfe der in Geesthacht patentierten Fügetechnik „Reibnieten“ (FricRiveting) zusammenzufügen, sollen künftig Notbrücken aus glasfaserverstärktem Kunststoff leichter errichtet werden können. Das Verfahren senkt die Produktionskosten und dient der Gewichtseinsparung, heißt es in einer Pressemeldung des Helmholtz-Zentrums. Lucian Blaga hatte sich mit diesem Verfahren in seiner Doktorarbeit beschäftigt, die er 2012 in Temeswar präsentierte und die von der Fachkommission als „exzellent“ bewertet wurde.

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