Nutzung von EU-Fördermitteln angesprochen

Delegation aus Baden-Württemberg im Kronstädter Bürgermeisteramt empfangen

Sonntag, 21. September 2014

Die Gesprächsrunde der baden-württembergischen Delegation mit den rumänischen Gastgebern fand beim Bürgermeisteramt Kronstadt statt.
Foto: Bürgermeisteramt Kronstadt

Kronstadt – Eine von Landrat Karl Röckinger (Baden-Württemberg) und MdB Gunther Krichbaum, Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union geleitete Delegation hatte am Donnerstag eine Begegnung im Kronstädter Bürgermeisteramt mit Bürgermeister George Scripcaru und seinem Stellvertreter Adrian Atomei. Dabei ging es hauptsächlich um die Art und Weise, wie in Rumänien im Rahmen der EU-Förderprogramme zur Verfügung stehende Geldmittel beantragt und genutzt werden. Die Absorption solcher Finanzmittel ist bekanntlich hierzulande viel unter den Erwartungen geblieben. Bürgermeister Scripcaru wies darauf hin, dass trotzdem in Kronstadt/Braşov in dessen Eigenschaft als eines der sieben Wirtschafts-Wachstumpole im Rahmen des operationellen Regionalprogramms 2007-2013 rund 80 Millionen Euro abberufen werden konnten. Schwierigkeiten bereiten aber, so Scripcaru, eine diesbezüglich „inkohärente Gesetzgebung“, sowie ein schwerfälliges, kompliziertes und somit leicht zu blockierendes System der öffentlichen Anschaffungen.

Zusätzliche Experten in manchen Bereichen für die Ausarbeitung von erfolgreichen Projektanträgen sowie eine Dezentralisierung der Verwaltung bei der Ausarbeitung von regionalen Entwicklungsstrategien würden zu einem höheren Absorptionsgrad von EU-Fonds führen. Die deutschen Gäste, zum Großteil Bürgermeister aus Baden-Württemberg, die sich auf einer einwöchigen Dienstreise in Rumänien befinden, interessierten sich auch für Fragen der Stadtverwaltung in Kronstadt, sowie für den Stand der Bauarbeiten am zukünftigen Flughafen bei Weidenbach/Ghimbav – ein Projekt, dessen Umsetzung zusätzliche ausländische Investoren in die Region bringen würde.

Kommentare zu diesem Artikel

Gerd, 21.09 2014, 15:41
"Zusätzliche Experten in manchen Bereichen für die Ausarbeitung von erfolgreichen Projektanträgen sowie eine Dezentralisierung der Verwaltung bei der Ausarbeitung von regionalen Entwicklungsstrategien würden zu einem höheren Absorptionsgrad von EU-Fonds führen."
Da trifft er den Nagel auf den Kopf! Und nicht nur regionale Strategien auch für das ganze Land.

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