Odobescu-Geburtenklinik soll in ein neues Gebäude umziehen

Dienstag, 27. November 2018

Temeswar – Ein neues Gebäude soll demnächst für die städtische Geburtenklinik „Odobescu“ in Temeswar/Timişoara gebaut werden. Die Baupläne dafür wurden jüngst von Bürgermeister Nicolae Robu öffentlich gemacht. Die Geburtenklinik soll in der Nähe der Bogdăneştilor-Straße gebaut werden. Die Investition beträgt über 20 Millionen Euro. Das Projekt ist jedoch nicht vollständig fertig. Der Bau soll schon 2019 starten, ließ Robu auf seiner persönlichen Facebook-Seite wissen. „Temeswar ist eine Stadt mit vielen jungen Menschen. Diese sollen auch Familien gründen und Kinder zur Welt bringen“, fügte der Bürgermeister auf Facebook hinzu. Dabei teilte Robu auch die ersten Projektbilder der künftigen Klinik mit der Öffentlichkeit.

Das Gebäude soll in der Balta-Verde-Straße Nr. 17, in unmittelbarer Nähe des Lyzeums für Lebensmittelindustrie, entstehen. Der sechsstöckige Bau soll dann die jetzige Odobescu-Geburtenklinik sowie einige Abteilungen des gleichnamigen Krankenhauses beherbergen. Das Geld für diese Investition wird vom Kommunalrat in den kommenden Jahren bereitgestellt. „Es besteht für uns nicht mehr die Möglichkeit, über EU-Fonds zu verfügen, da bereits der Temescher Kreisrat den Bau einer Geburtenklinik durch ein grenzüberschreitendes EU-Projekt Rumänien-Ungarn beantragt hat“, sagte der Vizebürgermeister von Temeswar, Dan Diaconu.

Der Temescher Kreisrat hat Mitte November den Bau einer neuen Geburtenklinik in unmittelbarer Nähe des Temeswarer Kreiskrankenhauses angekündigt. Derzeit wird an der Machbarkeitsstudie gearbeitet, im Frühjahr des kommenden Jahres soll diese eingereicht werden und die ersten Bauarbeiten sollen auch schon während des Jahres 2019 beginnen. 2021-2022 soll dann die Klinik in Betrieb genommen werden. Das kündigte Mitte November der Temescher Kreisratsvorsitzende Călin Dobra an.

Die Odobescu-Klinik befindet sich in der Verwaltung der Stadt. Derzeit ist sie in einem rückerstatteten Gebäude der Caritatea-Stiftung untergebracht. Allein für die Geburtenklinik bezahlt das Bürgermeisteramt über 200.000 Euro Miete im Jahr.

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