Österreichisch-rumänische Wirtschaftsbeziehungen im Fokus

Samstag, 08. September 2012

Rudolf Lukavsky (2. v.r.) und Sorana Georgia präsentieren die österreichischen Produkte aus dem Billa-Warenhaus. Foto: Aida Ivan

ai. Bukarest - Mit einer Kapitalanlage in Höhe von fast 10 Milliarden Euro ist Österreich der zweitwichtigste Investor in unserem Land. Rudolf Lukavsky, Handelsberater bei der Österreichischen Botschaft, erklärte am Donnerstag anlässlich einer Pressekonferenz in Bukarest, dass die Beziehungen zwischen Österreich und Rumänien exzellent seien, da die fremden Investoren ununterbrochen hier anwesend waren – unabhängig von der wirtschaftlichen Krise. Im vorigen Jahr betrug der Handelsaustausch zwischen den beiden Ländern 3 Milliarden Euro.

Um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Rumänien und Österreich zu feiern, wurde  „Austria Case Show“ organisiert. Im Rahmen der Veranstaltung finden u. a. bis am 12. September „Die österreichischen Tage“ in allen Billa-Läden statt. Sorana Georgia, CEO von Billa Rumänien, erklärte auf der Pressekonferenz, dass sich die Handelskette Billa zu einer der wichtigsten österreichischen Firmen in Rumänien entwickelt hat. Dank einer langfristigen und konstanten Entwicklungsstrategie  konnte sich die zum Konzern Rewe International gehörende Warenhauskette rasant entwickelt: 13 Jahre nach dem Einstieg auf den rumänischen Markt wurden insgesamt 66 Läden eröffnet. Geplant sind in naher Zukunft die Eröffnung von weiteren sechs Warenhäuser, um die Marktposition zu konsolidieren.

Eine Woche lang wird jeder Billa-Besucher die Gelegenheit haben, österreichische Lebensmittel auszukosten und der österreichischen Lebensweise näherzukommen.  Gleichzeitig ist Austria Show Case eine Veranstaltung, die den österreichischen Firmen die Möglichkeit bietet, ihre Angebote auf dem rumänischen Markt zu präsentieren.

Im Rahmen der „Österreichischen Woche“ 2012, die in den Billa-Läden im Zusammenarbeit  mit der Handelsabteilung der österreichischen Botschaft und Österreichs Nationaler Tourismusorganisation veranstaltet wird, wird auch eine Tombola  organisiert: sechs Mal eine Urlaubswoche in Wildschönau (Tirol) kann gewonnen werden.

Kommentare zu diesem Artikel

Werner, 08.09 2012, 22:33
Billa wurde von einem Oesterreicher gegruendet und hatte ca. 1000 Filalen. Vor laengerer Zeit wurde Billa an Rewe (Deutschland) verkauft.
Billa ist daher keine oesterreichische Firma mehr.
Absurd!

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