Österreichischer Besuch in Freck

Vorträge und Gespräche zur Energieeffizienz und erneuerbaren Energiequellen

Dienstag, 18. November 2014

An den Gesprächen beteiligten sich Vertreter der Städte Tulln/Österreich und Freck. Foto: Rathaus Freck

Hermannstadt – Die Frecker Stadtverwaltung empfing vergangene Woche den Besuch einer Delegation der Stadverwaltung von Tulln/Österreich. Freck/Avrig und Tulln sind Partnerstädte im Rahmen des Energieprojektes RENERGY. Die österreichische Delegation leitete Franz Lasser, der Stadtamtsdirektor von Tulln. Desgleichen beteiligten sich an den Gesprächen, auf österreichischer Seite, Johannes Sanda der Zuständige für erneuerbare Energie und Energiemanagement im Rahmen der Tullner Stadtverwaltung sowie Siegfried Schönbauer, Projektmanager.

Am Mittwoch veranstaltete die RNERGY-Projektmannschaft in Zusammenarbeit mit dem Verband der Ingenieure in Rumänien – die Fachleute, welche die Komponente CP4 RENERGY in Freck einrichten werden – ein Treffen mit Vertretern des regionalen Anbieters für elektrische Energie „Electrica Distribu]ie Transilvania Sud S.A.“ sowie des Nationalen Institutes für Forschung und Entwicklung im Bereich der elektrischen Energie ICPE-CA Bukarest.

Im Kontext des Energiemanagements sprach Siegfried Schönbauer zu den Möglichkeiten und Vorzügen der erneuerbaren Energien, die zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden oder Wohnungen eingesetzt werden können und zur Senkung der Rechnungen beitragen. Ein weiteres Thema war das Tullner System zur energetischen Überwachung der Gebäude.

Am Donnerstag wurde im Frecker Rathaus der Energieplan zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt vorgestellt. Bürgermeister Arnold Klingeis sprach zum Energieprojekt und den Zukunftsprojekten der Stadtverwaltung. Die Veranstaltung endete mit einer Diskussionsrunde der Teilnehmer zur Entwicklung eines energetischen Überwachungssystems, welches zu bedeutenden Einsparungen führen kann, sowie zu den Möglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energiequellen.

Kommentare zu diesem Artikel

dan, 23.11 2014, 09:59
Hr. Klingeis gehört zu einer Familie von Geschäftsleuten.
Die Frage ist, ob ihn was anderes interessiert, als gute Geschäfte zu machen?
Er ist seit eigen Jahren in Freck Primar.
Welche Ergebnisse hat er vorzuweisen, außer hochfliegenden Plänen? Geht es den Menschen in Freck besser?
Das Brukenthal-Anwesen ist immer noch in einem beklagenswerten Zustand. Klingeis sollte dort Investor sein oder einen Investor bringen. Warum hat er das bisher nicht getan?
Meiner Meinung ging es ihm mehr darum, Marketing nach außen zu machen, und weniger darum, den Menschen vor Ort zu helfen. Arbeitsplätze gibt es in Freck nicht mehr als vor ihm.
Tourist, 20.11 2014, 03:27
Die Bemühungen von Herrn Klingeis (der ja eigentlich österreichischer Abstammung ist und kein Sachse) in allen Ehren. Aber er hat ein wirklich schweres Amt übernommen. Freck ist von vorne bis hinten heruntergekommen, außer dem Brukenthal-Palast ist der Ort einfach nur ein Armutsghetto. Die Glasindustrie, von der der Ort einst lebte, haben die Kommunisten gründlichst heruntergewirtschaftet. Da etwas neues aufbauen, dass eine ganze Stadt wirtschaftlich tragen kann, ist kein leichtes Unterfangen.

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