Offshore-Leaks: Auch rumänische Steuerhinterzieher müssen zittern

Einflussreiche Geschäftsleute auf der „Blacklist“

Samstag, 06. April 2013

Bukarest (ADZ) - Das weltweite Recherche-Projekt „Offshore Leaks“ sorgt auch hierzulande für Aufregung. Bekanntlich veröffentlichen Medien aus 46 Ländern seit Donnerstag vertrauliche Daten über Reiche und Steuerbetrüger aus aller Welt, die ihre Vermögen und/oder dubiosen Geschäfte mittels Steueroasen verschleiern.

Rumänischerseits ist das „Zentrum für investigativen Journalismus“ (CRJI) an der Auswertung der 260 Gigabyte an Daten beteiligt, die dem Washingtoner Internationalen Konsortium für investigative Journalisten (ICIJ) im letzten Jahr von einer anonymen Quelle zugespielt wurden. Die 2,5 Mio. Dokumente betreffen 130.000 Personen aus über 170 Ländern.

Laut ersten, vom heimischen Zentrum für investigativen Journalismus veröffentlichten Auswertungen sind zahlreiche „einflussreiche Personen aus der rumänischen Fußball- und Geschäftswelt“ schon seit Jahren „Strippenzieher oder Nutznießer von Steueroasen“. So fand das CRJI-Team bei seinen Recherchen Offshore-Firmen auf den Britischen Jungferninseln, die dem liberalen Senator Sorin Roşca Stănescu, den zwielichtigen Unternehmern Sorin O. Vântu und Bogdan Buzăianu sowie dem Ex-Co-Inhaber des Fußballclubs Dinamo, Cristian Borcea, gehören.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 06.04 2013, 20:57
Ich wette das die Rumänen in diesem Geschäftszweig ihre Fähigkeiten gut einsetzen .
Schau mer mal wo die Millionen Pferde hin versteckt wurden .Dann kann ja die Merkel das in Rechnung stellen. Und noch weniger Geld in den EU Topf für das neue Roma Land bereitstellen.Suuuper..Klappt doch. Merkel ..Merkel.Uffpasse uff unser Geld
sraffa, 06.04 2013, 20:04
Dieser Artikel greift viel zu kurz, denn : Jeder der mehr als
1) EUR 2,50 auf dem Konto
2) nur einen Audi hat
3) eine Ehefrau unterhält
4) eine Datsche in Snagov repariert
5) einmal bestochen hat oder bestochen worden ist

hat seine Gesellschaft oder Stiftung etc. auf den Jungfern-/Cayman-/ Guernsey-/Jersey-/ Cook or wereever island . Nur "looser" hatten Konten in Zypern und Vaduz resp. Zürich ist schon seit Jahren zunehmend unsicher. Auch Singapur kooperiert zuviel mit dem Westen als das es wirklich sicher ist - es gibt da aber eine Ausnahme : Die extra gesicherten Wertfächer im internationalen Bereich des Flughafens von Singapur z.B.: Ideal für die Deponierung der familieneigenen Wertsachen wie Diamanten,Gold,Platin etc. So kann jeder mit seinem eigenen Flieger das Portemonaie auffüllen ohne vorher eine Passkontrolle durchlaufen zu müssen - ist das nicht angenehm ? !

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