Optimismus der Manager aller Branchen hält an

Konjunkturumfrage des Statistikamtes für den Zeitraum April–Juni

Donnerstag, 30. April 2015

Unternehmensmanager gehen von einem Zuwachs ihrer Aktivitäten im Zeitraum April bis Juni 2015 aus.
Symbolbild: freeimages.com

Bukarest (ADZ) - Die Unternehmensmanager der verschiedenen Branchen  gehen wieder im Schnitt von einem Zuwachs ihrer Aktivitäten im Zeitraum April bis Juni 2015 aus. Das ergab die monatliche Konjunkturumfrage des Nationalen Instituts für Statistik (INS).

Die Manager aus der verarbeitenden Industrie rechnen mit einem Wachstum des  Produktionsvolumens (Konjunktursaldo plus 16 Prozent). Die Manager der Getränkeindustrie sehen sich mit einem saisonbedingten Konjunktursaldo von plus 52 Prozent deutlicher im Plus, während Erdölverarbeitung von einem negativen Ergebnis ausgeht (minus 19 Prozent). Das Konjunktursaldo stellt das Verhältnis zwischen Optimisten und Pessimisten unter den befragten Manager dar und darf nicht mit einem statistischen Wert gleich gestellt werden.

Die Zahl Beschäftigten dürfte in der verarbeitenden Industrie relativ stabil bleiben (plus 3 Prozent), ebenso die Preise der Industrieerzeugnisse (plus 2 Prozent), heißt es weiter in der INS-Umfrage.
In der Bauwirtschaft hat der Optimismus der Manager deutlich zugelegt, das Produktionsvolumen soll im Zeitraum April bis einschließlich Juni saisonbedingt stark steigen (Konjunktursaldo plus 29 Prozent), Auftragsbestand und Neuaufträge liegen bei plus 22 Prozent.

Die Preise hingegen dürften relativ stabil bleiben (plus 3 Prozent). Die Beschäftigtenzahl steigt moderat (plus 15 Prozent).

Die Manager des Einzelhandels setzen in der INS-Umfrage in ihren Voraussichten auf ein deutliches Wachstum ihrer Aktivitäten (plus 37 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten soll moderat wachsen (plus 11 Prozent), die Preise ebenfalls (plus 10 Prozent).

In der Dienstleistungsbranche gehen die befragten Manager von einem moderaten Wachstum des Umsatzes aus (Konjunktursaldo plus 14 Prozent). Die Beschäftigtenzahl wächst moderat (plus 6 Prozent), während die Preise mit plus ein Prozent relativ stabil bleiben.

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