Ovidiu Ganţ – landesweiter Kandidat der Deutschen

DFD stellt den Forumspolitiker in Temeswar vor

Mittwoch, 09. November 2016

Druck von Lehrbüchern ist mittlerweile wie ein Kampf gegen Windmühlen geworden, so Ovidiu Ganţ (1.v.l) im Bild mit Paul Jürgen Porr (Bild Mitte) und Johann Fernbach.

Der Erhalt deutscher Schulen im Banat, die Implikation in die Gebäudesanierung der Lenau-Schule, das Projekt um den Wallfahrtsort Maria Radna, oder die Initiativen, um auf dem erhitzen Arbeitsmarkt Abhilfe zu schaffen, sind nun einige der Unterfangen, mit denen der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganţ im Banat auf sich aufmerksam machte. „Ich bin Abgeordneter aller Deutschen in Rumänien“, sagte Ganţ auf einer Pressekonferenz in Temeswar und die Spitzen des Landes- bzw. Regionalforums stellten gleichzeitig seine Kandidatur für ein weiteres Mandat vor.

Wichtige Kontakte zu hochrangigen Politikern, seine Bemühungen im Interesse der deutschen Gemeinschaft, die Verdienste bei der Ansiedlung deutscher Großkonzerne, die Spitzenquoten, was seine Anwesenheit im Rumänischen Parlament betrifft - zählte der DFDR-Vorsitzende Paul Jürgen Porr zu den Hauptargumenten, warum Ovidiu Ganţ Spitzenkandidat des DFDR für eine vierte Amtszeit als Abgeordneter ist.

Die bisher eingeschlagene Politik fortsetzen – so sieht Ovidiu Ganţ in groben Zügen die kommenden vier Jahre. Das bedeute „Offenheit zur Mehrheitsbevölkerung aber auch den anderen Minderheiten gegenüber“. Gan] wies darauf hin, dass der Abgeordnete des Deutschen Forums auch in Zukunft sowohl die Problematik der deutschen  Minderheit ins Auge fassen, als auch Aspekte des allgemeinen Interesses angehen werde. Argument dafür sei allein schon, dass viele Kinder aus nichtdeutschen Familien die deutschen Schulen besuchen, dass in den ausländischen Firmen Bürger aller Ethnien arbeiten und dass zum Thema Kulturhauptstadt 2021 seine Erfahrungen aus Hermannstadt und seine internationalen Kontakte der gesamten Region um Temeswar zugute kommen könnten.

 

Kommentare zu diesem Artikel

Gerd, 09.11 2016, 18:13
Also, Jens, ich kenne Hernn Gant nicht persönlich und kann nur beiläufig urteilen, ob er wirtschaftlich Verdienste hat. Wahrheit ist, daß ich immer lese, daß er sich fürs seine Minderheit einsetzt. Aber zum Artikel: Dort steht ja nicht daß er "verantwortlich" ist, daß die Firmen da sind und außerdem sagt das offensichtlich nicht er selbst sondern sein politischer Chef.
Jens, 09.11 2016, 10:35
Das Dilema der Ungarn gilt in abgewandelter Form leider auch für die Deutschen. Die Ungarn wählen die Ungarn Partei ungern weil sie wissen dass die Führung bestechlich ist und zur alten Garde gehört. Für Bestechlich halte ich Herrn Gant nicht. Aber leider für Unfähig. Es ist sogar schon unverschämt zu behaupten er sei verantwortlich dafür, dass sich deutsche Großkonzerne hier angesiedelt hätten.

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