O´zapft is!

Das „Octobărfest pe româneschte“ bis Ende der Woche auf dem Großen Ring

Samstag, 28. September 2013

Bürgermeister Klaus Johannis, Honorarkonsul Andreas Huber und Sozialattachée Barbara Schöfnagel gaben den Startschuss zum CibinFest 2013.

Das 2400 Quadratmeter große Zelt dominiert den Großen Ring.

„Die Spatzen 2000“ verabschiedeten sich 2012 „bis zum nächsten Jahr“. Da sind sie wieder.
Fotos: Andrey Kolobov

Hermannstadt - Pünktlich um 18.30 Uhr erschallte im großen Zelt die Musik. Bürgermeister Klaus Johannis, der österreichische Honorarkonsul Andreas Huber sowie Sozialattachée Barbara Schöfnagel schritten durch die Reihen der Biertische zur Bühne. Am Donnerstagabend begann die dritte Auflage des CibinFestes oder „Octobărfest pe româneschte“. Die Ehre des ersten Anstichs kam auch heuer Honorarkonsul Huber zuteil.

Das überdimensionierte Zelt – 40 mal 60 Meter – bietet nach Angabe der Organisatoren Platz für rund 3000 Festbesucher. Am Donnerstagabend war es voll. Diese Tatsache unterstrich auch Bürgermeister Johannis, der die Anzahl der Besucher als „ein gutes Zeichen“ deutete. Nach dem Anstich übernahm die Band „Die Spatzen 2000“ die Bühne: Deutsche Schlager und bekannte Lieder aus dem internationalen Repertoire übertönten das Lärmen im Zelt. Die Festgäste haben fleißig mitgesungen. Die Essen-Meile verführte zwar mit verlockenden Gerüchen, schreckte aber ein wenig mit deftigen Preisen ab. Nichtsdestotrotz wollten viele Bierfestbesucher einen echten bayerischen Bretzel oder Weißwurst zu ihrem rumänischen Bier haben. Für die Gäste des CibinFestes standen nach dem Anstich des ersten weitere 999 Bierfässer bereit.

Die größte Sorge der Organisatoren stellte aber nicht die Menge des Bieres dar, sondern die Sicherheit der Besucher: „Wir kümmern uns darum, dass Sie mit einem Lächeln zum Fest kommen und mit einer noch besseren Laune nach Hause gehen“, erklärte Andrei Drăgan, der Organisator des Festes. Aus diesem Grund wurden zwei Sicherheitsfachleute vom Münchner Oktoberfest nach Hermannstadt/Sibiu geholt. Sie koordinieren zusammen mit einem rumänischen Kollegen die Arbeit des Sicherheitspersonals. Auf jedem Biertisch wurden Zettel mit den Telefonnummern der Koordinatoren angebracht, die man anrufen kann, um „Fehler oder unanständiges Verhalten“ des Sicherheitspersonals mitzuteilen. Keine schlechte Idee, nach der Blamage bei den „Media Music Awards“. Die Attraktionen, die rund um das Zelt aufgestellt sind, wurden vor der Inbetriebnahme sorgfältig von zuständigen Ämtern überprüft.

Ein weiteres Novum beim CibinFest stellt die Platzreservierung übers Internet dar. Vor dem Beginn des Festes konnte man auf der Homepage Tische für ein bestimmtes Datum reservieren. Die Platzreservierung gilt ab 18 Uhr. Jedoch läuft sie um 18.30 Uhr ab, wenn der Kunde nicht erscheint. Bis 18 Uhr stehen die Tische für alle Festbesucher frei.

Kommentare zu diesem Artikel

Siegrid,, 30.09 2013, 11:59
Griaß Eich! Jetzt seid's es a scho "echte" Bayern gwordn. Und i hab 'dacht, es soxen wärt's stolzer. So ko man si teischen.
Des macht's es nur zwengs am Diridari.

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