Pariser Attentäter 2011 aus Rumänien abgeschoben

Mittwoch, 13. Januar 2016

Bukarest (ADZ) - Der Attentäter von Paris, Tarek Belgacem, der letzte Woche in eine Pariser Polizeiwache eindringen wollte und daraufhin erschossen wurde, war 2011 aus Rumänien in sein Heimatland Tunesien abgeschoben und mit einem fünfjährigen Einreiseverbot belegt worden, nachdem sein Asylantrag von den rumänischen Migrationsbeamten abgelehnt worden war, berichteten die hiesigen Medien am Montag unter Berufung auf Behördenangaben. Belgacem war bei seiner Anhörung, dem sogenannten „Interview“, durchgefallen, da die Beamten dessen angeführte Gründe für Verfolgung und Asyl als völlig unglaubwürdig erachteten. Anschließend hielt sich der IS-Anhänger in mehreren europäischen Ländern auf – u. a. in Luxemburg, der Schweiz und zuletzt Deutschland.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 15.01 2016, 01:17
ja, dank Mutti Merkel hat er gemütlich im Flüchtlingsheim in Recklinghausen gewohnt, wo er genug Zeit hatte, seine Anschlagspläne zu schmieden.
Manfred, 13.01 2016, 20:29
Tourist-Dank der unkontrollierten Einreise für Jedermann war es ihm auch ohne Asylantrag möglich,sich in der EU aufzuhalten...
Tourist, 13.01 2016, 13:58
wer einmal aus Europa abgeschoben wurde, sollte nicht kurz darauf in einem anderen Land gleich wieder einen Asylantrag stellen können.
Manfred, 13.01 2016, 10:52
Wie vielen Leuten vom Schlage Belgacem ist es durch den desaströsen deutschen Umgang mit der Flüchtlingspolitik wohl noch gelungen,vollkommen unbemerkt ihr Unwesen in der EU zu treiben ???Wir schaffen das eben nicht,Frau Merkel !

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