Parteien nach Wahlen in schwieriger finanzieller Lage

PSD-UNPR-PC mit größten Ausgaben im Wahlkampf

Dienstag, 30. Dezember 2014

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Rumäniens Parteien haben für die Präsidentschaftswahlen teilweise deutlich mehr Geld ausgegeben, als sie zur Verfügung hatten. Laut Mediafax befinden sich diese in „der schwierigsten finanziellen Lage der vergangenen Jahre“. Laut offiziellen Angaben haben die Parteien insgesamt 32,2 Millionen Lei (etwa 7,2 Mio. Euro) im Wahlkampf ausgegeben.

Den teuersten Wahlkampf führte die Wahlallianz PSD-UNPR-PC. Die Ausgaben beliefen sich auf insgesamt 20,1 Mio. Lei, die Einnahmen auf knapp ein Drittel. Nach den Wahlen steht die Allianz PSD-UNPR-PC mit unbeglichenen Rechnungen im Wert von 13,8 Mio. Lei da. Die neu gegründete PNL, also die ehemalige PNL mit PDL, hat mit 7,3 Mio. Lei nur leicht mehr als ein Drittel an Geldmitteln für gedrucktes Material, Werbung sowie andere Dienstleistungen aufgebraucht als die PSD. Die unbezahlten Rechnungen beliefen sich nach dem Wahlkampf auf 2,7 Mio. Lei. Sowohl auf PSD-UNPR-PC als auch auf PNL-PDL lasten noch Schulden von den Europawahlen: Die PSD hatte nach diesen unbezahlte Rechnungen von knapp drei Mio. Lei, die PDL 648.000 Lei und die PNL 4,5 Mio. Lei.

Die PMP, für die Elena Udrea angetreten ist, sowie Călin Popescu Tăriceanu sind jeweils mit rund 100.000 Euro Schulden aus dem Wahlkampf gegangen, während lediglich bei UDMR und Monica Macovei Ausgaben und Einnahmen mit jeweils rund 650.000 Lei in etwa ausgeglichen waren.

Kommentare zu diesem Artikel

Weluto, 06.01 2015, 19:05
Ich habe den Eindruck, dieser Helmut und seine PSD-Konsorten haben in der letzten Zeit, nach dem Wahlsieg von Herrn Johannis, einen Zentner "Kreide" gegessen, so weichgespült kommen mir die Aussagen dieses "Herrn" vor.....
Neu hier, 02.01 2015, 03:04
Sacht allemal diese Norbert will zur wüsten Gabi und kann dass nicht richig schreibe daß er immer Gobi stat Gabi sacccht. Die GAbi kennich!! Bissu aauch aus der Notaufnahme ?
norbert, 31.12 2014, 21:25
Die Wüste Gobi. .Johanns führe sie in ihre Zukunft. .zu erst die romanisierten. Das ist das leichteste. .sie habe n nur ein halbes Hirn. Und tue dir das niemals an. Dieses bauer sucht Frau forum zu lesen. ....das sind keine Sachsen. .es sind romanisierte. .nimm sir in die Wüste Gobi. .zum Sandkörner zählen. .
Manfred, 31.12 2014, 19:08
Bravo,Gast27!Mit dem "unaufgeregten Regieren"
wird das sicher nichts werden.In ihrer gnadenlosen Dummheit(wie im Wahlkampf bewiesen) werden sich die Genossen in innerparteilichen Scharmützeln dermaßen aufreiben,das es an den Rand der Selbstzerstörung geht.
Gast27, 31.12 2014, 18:39
@ Helmut: Außer Spesen nichts gewesen… Vergleichen wir doch einmal die Kernaussagen Ihres Beitrages vom April 2012 mit Ihrem heutigen „Posting“:

ADZ „Posting“ Herr Helmut vom 27.04 2012, 20:44 (kann auch im Archiv nachgelesen werden):
***Es ist zu hoffen,daß der Staatspräsident sich seiner Verantwortung bewußt sein wird und sehr rasch die Opposition mit der Regierungsverantwortung betraut.Die Opposition besitzt das Vertrauen der Mehrheit der Bevölkerung und könnte bis zu den Neuwahlen bereits wichtige Maßnahmen zur Gesundung des Landes setzen.Rumänien ist ein Land welches sich in absehbarer Zeit zu einem starken Partner innerhalb der EU entwicklen könnte.Es müssen dafür aber raschest die richtigen wirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen getroffen werden.Den Rumänen/innen muß jetzt gezeigt werden das eine neue Phase in der Entwicklung des Landes beginnt.Durch eine ehrliche,saubere und menschliche Politik wird sich auch die Bevölkerung wieder dazu motivieren lassen das Land weiterzubringen zum Wohle aller.***

Heute schreiben Sie dann, dass 2015 das Jahr des „unaufgeregten Regierens“ werden soll und die „wichtigsten“ Probleme in Angriff genommen werden sollten. Das klingt, als hätten die von Ihnen favorisierten Regierungen „Doktor I bis III“ nichts von Ihren persönlichen Wünschen und Ansagen (aus 2012) in „Angriff“ genommen oder umgesetzt. Ein Schelm würde jetzt sagen: „Lediglich der Herr Basescu ist Ihren Wünschen nachgekommen und hat Ihren Herrn „Doktor“ mit der Regierungsbildung beauftragt. Ihre „Parteibrüder“ jedoch, waren wohl zu sehr mit persönlichen „Befindlichkeiten“ beschäftigt, als dass sie für das Volk gearbeitet hätten…“

Sie sprechen auch von einem würdevollen Umgang und bringen im gleichen Zusammenhang/Absatz, den neuen Präsidenten, Herrn Johannis, mit Worten wie „Profilierungssucht“ und „Kleinkrieg mit der Regierung…“ in Verbindung. Das Ist wahrlich ein sehr trauriger Ansatz für eine künftige Zusammenarbeit und auf einen neutralen Beobachter, hinterlässt dies eher den Eindruck, dass Ihnen gar nicht an einem würdevollen Umgang gelegen ist. Haben Sie das schon einmal in Erwägung gezogen? Ist das die Richtlinie Ihrer erneuerten PSD (Demut heucheln und im gleichen Zuge „Zubeißen“)?

Eines muss man den Regierungen „Doktor I-III“ jedoch zugute halten (und dafür bin ich diesen auch sehr dankbar). Sie haben es doch tatsächlich geschafft, eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung zu „motivieren“/mobilisieren, um das Land zum Wohle aller, einen Schritt „weiterzubringen“ und einen würdigen Präsidenten ins Amt zu wählen. Nun müssen Sie mich nur noch überzeugen, dass dies auf die Ehrlichkeit, Sauberkeit und Menschlichkeit Ihrer PSD zurückzuführen ist (so wie Sie uns das im April 2012 prophezeit haben). Wenn Ihnen das gelingt, dann werden Sie, in Zukunft, auch meine Zustimmung erhalten!
norbert, 30.12 2014, 23:27
Das Jahr 2015 wird mindestens die doppelte Anzahl von betrug .koruption..die Zeitungen füllen. .dafür haben die Rumänen den Johannis gewählt. .
Helmut, 30.12 2014, 21:15
Wahlwerbung kostet eben Geld,normale Sache.Auch Parteien in andern Ländern(EU-Staaten,USA - wenn die Millionärer nicht aushelfen würden)haben diese.Man sollte überlegen ob bei den nächsten Wahlen nicht die Wahlkampfkosten,durch eine gemeinsame Regelung aller Wahlparteien,limitiert werden sollten.Die billigste Wahlwerbung für die PSD und Partner wäre eine saubere, im Interesse der Menschen des Landes gelegene Regierungspolitik.Das Jahr 2015 soll ein Jahr des unaufgeregten regierens sein,es sollen Massnahmen zur Lösung der wichtigsten Probleme in Angriff genommen werden um das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik wieder herzustellen.Der Staatspräsident soll überparteilich seine Amtsgeschäfte ausüben,sich nicht aus Profilierungssucht in einen Kleinkrieg mit der Regierung und der Parlamentmehrheit treiben lassen.Er soll würde-und respektvoll wirken.Die Opposition sollte konstruktive und ehrliche Arbeit leisten,damit würde sie viel mehr für das Land tun.Alles nur ständig schlecht zu reden,"wider besseren Wissens",ist nicht zielführend und dient auch nicht dem Land und seinen Bürgern. In diesem Sinne ein erfolgreiches,glückliches und friedliches neues Jahr 2015 für RUMÄNIEN.

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